Die 53. Auflage des BV 04- Osterturniers beginnt am Donnerstag. Vor allem die ausländischen Teams haben gute Chancen auf die Finalrunde am Montag.

So jubelten die Spieler aus Salzburg im vergangenen Jahr über den Triumph bei der 52. Auflage der Champions Trophy. Archiv
So jubelten die Spieler aus Salzburg im vergangenen Jahr über den Triumph bei der 52. Auflage der Champions Trophy. Archiv

So jubelten die Spieler aus Salzburg im vergangenen Jahr über den Triumph bei der 52. Auflage der Champions Trophy. Archiv

Wolff

So jubelten die Spieler aus Salzburg im vergangenen Jahr über den Triumph bei der 52. Auflage der Champions Trophy. Archiv

Düsseldorf. Wenn am Donnerstagabend die Spieler von Japans Hochschulauswahl und Gastgeber BV 04 zur ersten Begegnung um 18.15 Uhr den Rasen an der Hans-Böckler-Straße betreten, dann ist die Titeljagd bei der 53. Auflage der „U 19 Champions Trophy“ offiziell eröffnet. Zehn Teams aus sieben Nationen ermitteln bis zum Montag in 25 Spielen den Sieger des international renommierten Osterturniers.

Einen klaren Favoriten auszumachen, fällt angesichts des insgesamt ausgeglichenen Teilnehmerfeldes schwer. Für eine Teilnahme an der Finalrunde am Ostermontag kommen mehr als vier Teams infrage, insbesondere die ausländischen Mannschaften dürften sich einiges ausrechnen.

In Gruppe eins zählen auch Salzburg und die Japaner zu den Topteams

„Red Bull Salzburg bringt eine enorm ehrgeizige Mannschaft an den Start und ist der Titelverteidiger. Sie werden eine gute Rolle spielen“, sagt Marcus Giesenfeld, Geschäftsführer Sport beim BV und einer der Organisatoren des Turniers. In Gruppe eins trifft Salzburg unter anderem auf die Japan Highschool Selection.

Normalerweise nehmen die Asiaten nur alle zwei Jahre am Turnier teil, nach ihrem Sieg von 2013 reisten sie im vergangenen Jahr „außerplanmäßig“ an und schieden in der Vorrunde aus. Ein wahrer „Altmeister“ der „Champions Trophy“ ist mit Slavia Prag dabei. Der tschechische Verein war 1969 die erste ausländische Mannschaft, die das Turnier gewinnen konnte, gilt aber eher als Außenseiter.

Komplettiert wird die Gruppe von Borussia Mönchengladbach, Finalist von 2013, und dem Gastgeber. „Im Gegensatz zu früher ist der BV kein Kanonenfutter mehr. Angesichts der Spielzeit von zweimal 25 Minuten ist die eine oder andere Überraschung möglich. Am Montag wird das Team aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr dabei sein“, sagt Giesenfeld.

Palmeiras ist das erste Team aus Brasilien seit Belo Horizonte 2006

Red Bull Salzburg, Palmeiras Sao Paulo

Borussia Mönchengladbach, Besiktas Istanbul, FC Brügge, Borussia Dortmund

BV 04, Japan Highschool Selection, Slavia Prag, Fortuna Düsseldorf

Noch ausgeglichener könnte sich das Rennen um die Tickets für das Halbfinale in Gruppe zwei gestalten. In Palmeiras Sao Paulo ist erstmals seit 2006 (Cruzeiro Belo Horizonte) wieder eine brasilianische Mannschaft im Teilnehmerfeld vertreten. Die Kicker vom Zuckerhut reisen ausschließlich mit A-Jugendlichen der Jahrgänge 1996 und 1997 nach Düsseldorf und haben bereits bei der Zusage deutlich gemacht, wie ernst sie die „Champions Trophy“ angehen wollen.

Zu den Mitfavoriten in Gruppe zwei zählt zudem Besiktas Istanbul. Die Türken, zum ersten Mal seit 2004 wieder zu Gast, bringen in Ezlem Öztürk und Muhammed Sahingöz zwei Spieler mit, die in dieser Saison bereits zum Profikader des Europa-League-Teilnehmers gehörten. Ähnlich prominent besetzt ist die Mannschaft des FC Brügge, die mehrere Nationalspieler in ihren Reihen hat.

Borussia Dortmund und Fortuna Düsseldorf machen sich ebenfalls Hoffnungen auf die Runde der letzten Vier. Der BVB gewann zuletzt 2009 und hat in Felix Passlack ein Talent im Aufgebot, das in dieser Saison bereits mit den Profis trainierte. „Auch Fortuna hat eine spielstarke Mannschaft“, sagt Giesenfeld. „Sie spielen in der A-Junioren-Bundesliga eine sehr gute Rolle und haben Chancen, am Montag noch dabei zu sein.“

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