Benrather Abwehrspieler überzeugte zuletzt auch als Torschütze. Gegen Velbert ist das Stoffels-Team Außenseiter.

FUSSBALL-LANDESLIGA
Sergio Percoco traf gegen Nievenheim und Mettman. Archiv

Sergio Percoco traf gegen Nievenheim und Mettman. Archiv

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Sergio Percoco traf gegen Nievenheim und Mettman. Archiv

Beim Fußball-Landesligisten VfL Benrath ist Sergio Percoco eigentlich für das Tore verhindern zuständig. Umso überraschter waren er und Trainer Frank Stoffels über das, was an den vergangenen beiden Spieltagen passierte. Sowohl bei der 2:7-Niederlage gegen Nievenheim als auch beim jüngsten 2:1-Sieg über den ASV Mettmann trug sich der Abwehrspieler in die Torschützenliste ein. Für den 22-Jährigen ein ungewohntes Gefühl, aber dennoch kein Hexenwerk. „Ich habe in beiden Situationen endlich einmal den Mut gehabt, mich in den Angriff mit einzuschalten. Im Training mache ich das häufiger“, gesteht der Deutsch-Spanier.

Damit geht es Percoco wie vielen seiner Mitspieler, die im Training sehr gute Ansätze zeigen, dies aber nicht immer in den Wettkampf transportiert bekommen. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Vielleicht ist es wirklich so, dass uns in manchen Situationen noch die Eier fehlen, um das im Training Einstudierte auch ohne Angst im Spiel umzusetzen“, sagt Percoco mit Blick auf die vielen individuellen Fehler, die dem VfL in dieser Saison schon einige Punkte gekostet haben. Mit seinen beiden Treffern ist der aus der Jugend der Fortuna stammende Rechtsfuß, der im Aufgebot von Frank Stoffels schon zu den erfahreneren Kickern zählt, mit gutem Beispiel voran gegangen. Zeigen seine Teamkollegen ähnlichen Mut, dann ist dem VfL auch gegen den favorisierten SC Velbert etwas zuzutrauen.

Rather SV möchte nun auch offensiv in Erscheinung treten

Etwas aus der Deckung trauen möchte sich auch der Rather SV in der Partie beim VfL Jüchen-Garzweiler. Nachdem die Elf des neuen Trainers Andreas Kusel bei den torlosen Unentschieden gegen die beiden Aufstiegsfavoriten TSV Meerbusch und Union Nettetal ihre Defensivkünste unter Beweis gestellt hat, möchte sie gegen einen Gegner auf Augenhöhe nun selbst die Initiative ergreifen. „Wir haben in den letzten beiden Spielen eine gute Basis gelegt. Jetzt wollen wir Stück für Stück auch an unserem Angriffsspiel arbeiten“, sagt Kusel.

Die eigene Defensive wurde dem MSV Düsseldorf zuletzt beim 0:2 gegen den SC Velbert zum Verhängnis. Mit Blick auf das Heimspiel gegen die SSVG Heiligenhaus muss sich der Aufsteiger in diesem Mannschaftsteil schnellstmöglich steigern. Denn beim Gegner spielt mit Christian Schuh einer der torgefährlichsten Akteure der Liga. gika

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