Team von Robbie van Dooren verliert auch die Tabellenführung in der Bundesliga.

Ungewohntes Bild beim Team von Trainer Robbie van Dooren: Zum zweiten Mal hintereinander verlieren die TuSler ein Rollhockey-Spiel im Jahre 2018. Nach der Niederlage gegen Walsum vor einer Woche, setzte es an diesem Wochenende einen erneuten Rückschlag. Der TuS unterlag am Samstag in Remscheid mit 2:4 und verliert somit die Tabellenführung.

Wer sich die Rangliste der Rollhockey-Bundesliga nach dem 13. Spieltag anschaut, erkennt sogleich den Führungswechsel. Der TuS Düsseldorf Nord tauscht die Spitzenposition mit der SK Germania Herringen und wird vom Verfolgten nun wieder zum Verfolger. Die Düsseldorfer haben zwar wie die Germanen ebenfalls 30 Punkte, hängen den Herringern jedoch satte 32-Treffer im Puncto Torverhältnis hinterher.

Die zwei Tore Unterschied spiegeln Kräfteverhältnisse wider

Nach 12 Minuten gingen starke Remscheider vor rund 300 Zuschauern am heimischen Hackenberg durch Maxi Richter in Führung – auch weil Diogo Carrilho kurz zuvor auf die Strafbank aufsuchen musste. Nachdem Carrilho zurückgekehrt war, entwickelte sich dann aber rasch ein offener Schlagabtausch mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. In der 18. Minute dann der nächste Aufreger: Der TuSler Tobias Paciza zog die nächste Strafe, Düsseldorf-Keeper Luca Brandt wehrte einen Strafstoß ab – musste jedoch in derselben Unterzahlphase doch noch hinter sich greifen. Daniel Stieder brachte den Ball für die Gastgeber zum 2:0 über die Linie (20.). Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatten sich die Rheinländer viel vorgenommen, aber wieder waren es die Hausherren, die trafen. Yannick Peinke machte in der 28. Minuten das 3:0. Von diesem erneuten Nackenschlag erholte sich der TuS nur mühsam. Zwar setzte Paczia (38.) den Hebel zunächst richtig an, drei Minuten später zogen die Remscheider jedoch in Form von Andre Beckmann abermals davon. Kurz vor Schluss traf noch Daniel Strieder zum 2:4 Endstand, und der Erfolg mit zwei Toren Unterschied der starken Remscheider war verdient. Am nächsten Wochenende haben die Düsseldorfer dann gegen Wuppertal die nächste Gelegenheit, wieder in die Erfolgsspur zu finden.

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