Jetzt geht es beim Oberligisten um die Kaderplanung.

Kein Vorstand da, Ilja Ludenberg weg und Frank Zilles im Anmarsch – bei der TuRU überschlagen sich in diesen Tagen die Ereignisse. Der erst im November des vergangenen Jahres verpflichtete Sportdirektor Ilja Ludenberg sah seine Mission mit Erreichen des Klassenerhalts als erfüllt an und nimmt nun seine „verdiente Pause“. Nur einen Tag nach Bekanntwerden von Ludenbergs Weggang präsentierte die TuRU mit Frank Zilles bereits dessen Nachfolger. Über eine Rückkehr des langjährigen TuRU-Trainers war schon in den Tagen zuvor spekuliert worden. Gestern meldete die TuRU Vollzug. Die Rückkehr des ehemaligen Profis ist durchaus pikant. Denn es ist gerade einmal ein Jahr her, dass Zilles vom damals kurz zuvor installierten Direktor Sport Bernd Meinhardt auf diskussionswürdige Art seines Traineramtes bei den Blau-Weißen enthoben worden war. Inzwischen scheinen die Wunden aber verheilt, so dass Heinz Schneider seinen Wunschkandidaten für die sportliche Leitung bekommt.

In Zilles hat Schneider wieder einen Vertrauten an seiner Seite

Frank Zilles kennt die Vereinsstrukturen wie kaum ein Zweiter und gilt als meinungsstark. Mit ihm hat Heinz Schneider nun einen Vertrauten in der Verantwortung, von dem er weiß, was er bekommt. Auf Zilles kommt nun direkt eine Menge Arbeit zu. Denn die Kaderplanung stand im Abstiegskampf bis zuletzt hintenan. Gemeinsam mit dem Trainerduo Samir Sisic und Alparslan Güven, deren Verträge sich mit Erreichen des Klassenerhalts dem Vernehmen nach automatisch verlängert haben, muss Zilles nun ein schlagkräftiges Team für eine hoffentlich sorgenfreie Spielzeit 2018/2019 zusammen stellen. magi

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