Schwere Aufgabe für Zilles-Elf beim Spitzenreiter.

Düsseldorf. Die TuRU hat am vergangenen Wochenende die Chance verpasst, auch die letzten rechnerischen Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. Die 1:3-Heimniederlage gegen den auf dem ersten Abstiegsrang liegenden SV Sonsbeck war mit Blick auf die beiden entscheidenden Gegentore in den letzten fünf Minuten ärgerlich. Allerdings konnte TuRUs Trainer Frank Zilles nach der Partie auch gut erklären, warum die defensive Kompaktheit in der Schlussphase verloren gegangen war. Mit Julius Steegmann und Markus Rychlik mussten zwei Stammkräfte schon vor dem Anpfiff passen. Während der Partie verabschiedeten sich in Kwadwo Amoako und Kapitän Philipp Lehnert zwei weitere Akteure mit wichtigen Defensivaufgaben in den Verletztenstand. „Mit ihnen gingen dann Dinge verloren, die uns in den letzten Wochen ausgezeichnet haben. So viele Ausfälle können wir auch nicht kompensieren“, klagte Zilles.

Für das Spiel am Sonntag beim souveränen Spitzenreiter in Velbert werden Steegmann und Amoako weiterhin passen müssen. Das macht die Aufgabe beim mit Abstand stärksten Team der Liga nicht einfacher. „Sie haben die beste Abwehr und den besten Sturm der Liga, und sie haben nach dem siebten Spieltag nicht mehr verloren. Das sagt alles über die Qualität von Velbert aus“, sagt Zilles. Immerhin gelang den Oberbilkern im Hinspiel gegen den schier übermächtigen Kontrahenten ein 3:3. Damals avancierte Yannick Salem mit drei Treffern zum „Velbert-Schreck“. Ob Zilles am Sonntag deshalb erneut auf Salem von Beginn an setzt, darf aufgrund dessen Torflaute bezweifelt werden. magi

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