Nikola Aleksic zählt zu den wenigen Verbliebenen, die jetzt zu den Korsettstangen im Team der Oberbilker zählen.

Nikola Aleksic (vorne) zählt zu den verbliebenen Spielern, die bei der TuRU die Neuzugänge führen sollen.
Nikola Aleksic (vorne) zählt zu den verbliebenen Spielern, die bei der TuRU die Neuzugänge führen sollen.

Nikola Aleksic (vorne) zählt zu den verbliebenen Spielern, die bei der TuRU die Neuzugänge führen sollen.

Lange

Nikola Aleksic (vorne) zählt zu den verbliebenen Spielern, die bei der TuRU die Neuzugänge führen sollen.

Düsseldorf. Das Leid seines Vereins ist auch sein persönliches Leid. Für Nikola Aleksic und die TuRU will es in der Fußball-Oberliga einfach noch nicht laufen. Nach drei absolvierten Partien steht bei den Oberbilkern immer noch die Null – sowohl auf dem Punkte- als auch auf dem Torekonto. Für Letzteres fühlt sich unmittelbar auch Nikola Aleksic verantwortlich. Der 24-Jährige zählt als einer der wenigen Verbliebenen aus der Vorjahresmannschaft zu den Stützen im umgebauten Team. Doch in die angedachte Rolle des Torjägers konnte der Kroate bisher noch nicht schlüpfen.

Aleksic: Derzeit zahlen wir noch Lehrgeld

„Natürlich mache ich mir auch langsam selber Druck“, sagt Aleksic angesprochen auf die anhaltende Torflaute. Dabei hätte diese Spielzeit so gut beginnen können. In der Auftaktpartie gegen den SV Uedesheim besaßen die Oberbilker durchaus Siegchancen. „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen“, meinte auch Aleksic, der „fehlende Konsequenz“ bei sich und seinen Nebenleuten für die überflüssige 0:1-Schlappe ausmachte. In den Wochen darauf wurde es für die TuRU nicht besser. Ganz im Gegenteil: Gegen den MSV Duisburg II und den zweiten Aufsteiger aus Fischeln setzte es jeweils ein 0:3. „Wir haben viele Spieler, für die die Oberliga noch Neuland ist. Entsprechend zahlen wir momentan noch Lehrgeld“, erklärt Aleksic die augenblickliche Problematik.

TuRU geht gegen Hönnepel als Außenseiter ins Spiel

Und Hoffnung auf Besserung ist zumindest kurzfristig nicht in Sicht. Denn mit dem SV Hönnepel Niedermörmter ist am Sonntag der letztjährige Oberliga-Meister zu Gast. Das noch ungeschlagene Team des bei TuRU bestens bekannten Trainer-Fuchses Georg Mewes verzichtete im Sommer auf den Aufstieg in die Regionalliga, muss aber auch in diesem Jahr mit eingespieltem Personal wieder zu den Topfavoriten gezählt werden. „Natürlich sind wir der Außenseiter, aber wir haben uns sehr viel für dieses Spiel vorgenommen“, so Nikola Aleksic. Seine Hoffnung bezieht sich auch auf die jüngsten Neuverpflichtungen. „Sie werden uns weiterhelfen“, sagt der Kroate über Patrick Dertwinkel, Anil Ozan und Yannick Salem. Vor allem der Franzose Salem könnte Aleksic in vorderster Front helfen. „Im letzten Jahr hat das Zusammenspiel mit Miguel Lopez-Torres gut funktioniert. Auch Yannick ist einer, der ganz vorne spielen kann.“ Ich hoffe, wir ergänzen uns ähnlich gut“, hofft Aleksic.

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