Trainer Frank Zilles möchte in Oberbilk für Aufbruchstimmung sorgen.

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Frank Zilles will punkten, egal wie der Gegner heißt.

Frank Zilles will punkten, egal wie der Gegner heißt.

Wolff

Frank Zilles will punkten, egal wie der Gegner heißt.

Düsseldorf. Engagiert und leidenschaftlich setzt sich Frank Zilles für seine Mannschaft ein und versucht sie aufzurütteln. Der Trainer der TuRU möchte eine Aufbruchstimmung erzeugen. „Wir müssen wieder positiv denken, wir brauchen eine Siegermentalität“, sagt Zilles vor dem Spiel der Fußball-Niederrheinliga am Sonntag gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter. „Wenn wir als Kollektiv zusammenrücken, sind auch Erfolge wieder möglich.“

Und damit meint er nicht nur die Mannschaft sondern auch das Umfeld in Oberbilk. Das vergangene Jahr auf hohem Niveau habe Erwartungen geweckt, die sich derzeit nicht immer umsetzen lassen. Das zeigte sich in Hamborn, wo die Mannschaft mehr mit sich selbst als dem Gegner Probleme hatte. „Wenn dann der eine oder andere Leistungsträger wegbricht, ist es sehr schwer, unsere Ziele zu erreichen“, erklärt Zilles.

Gleich mehrere Stammspieler fallen mit langfristigen Verletzungen aus

Und wenn das Training nur mit elf Spielern stattfinden kann, weil die TuRU so viele Verletzte hat, müssen die Spieler jetzt beweisen, ob sie füreinander einstehen und man nicht den Eindruck hat, dass elf Spieler auf dem Platz stehen, die nichts miteinander zu tun haben.

Yannic Intven (Knorpelschaden), Oliver Thederan (Adduktoren), Daniel Rey Alonso (Kapsel- und Bänderriss am Fuß), Marko Nikolic (Knieprobleme) und Stephan Bork (Migräne) konnten nicht trainieren. Allenfalls Bork könnte wohl am Sonntag auflaufen. Auch Torjäger Miguel Lopez-Torres fühlt sich nicht in der Verfassung, seinem Team zu helfen. Aber auch er muss wohl auf die Zähne beißen.

Bei der TuRU möchte man erfolgreich sein, mit der Regionalliga-Reform hat man sogar die Chance, in die vierte Klasse zu gelangen. „Das wäre eine Belohnung für die guten Leistungen der vergangenen drei Jahre“, erklärt Zilles. „Wir haben es selbst in der Hand, aber dafür müssen wir es auch alle wollen.“ Ein Sieg am Sonntag gegen Hönnepel wäre dann ein wichtiges Zeichen.

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