Düsseldorf. Manuela Reinhardt ist Triathletin aus Leidenschaft. Die 45-Jährige, die bei einem großen Düsseldorfer Versicherungsunternehmen tätig ist, opfert ihre Freizeit gerne dieser differenzierten Sportart. Was andere wohl als "extrem" betrachten, ist für sie momentan Training für das jährliche Highlight auf Hawaii, den World Championships am 10. Oktober.

Wie jetzt der Triathlon auf der Mitteldistanz im Kraichgau (1,9 km Schwimmen/90 km Radfahren/21,1 km Laufen). Mit einer Gesamtzeit von 5:17:56 Stunden landete sie auf dem 22. Platz (von 156) bei den Frauen und wurde erste in ihrer Alterklasse. Als nächster Wettkampf steht am 29. Juli der Triahlon in Alpe d’Huez auf dem Programm.

"Dies wird eine besondere Herausforderung, denn mit fast 3000-Höhenmetern bei 115 Kilometern auf dem Rad gilt es zwei Pässe zu überwinden, bevor es am Ende die 21 Kehren nach Alp d’Huez hinaufgeht. Und 22 Kilometer Laufen auf fast 2000 Meter Höhe sind auch ungewohnt", sagt Manuela Reinhardt.

Schon der Triathlon im Kraichgau hatte es in sich. Die Schwimm-Zeit lag bei 28:52 Minuten und ging für sie angesichts der Trainings-Belastung in Ordnung, "auch wenn meine Arme dabei schon müde waren". Mit einer Radzeit von 2:52 Stunden fuhr sie dann fast einen 32-er Schnitt über die 90 Kilometer mit 1100 Höhenmetern. "Das waren nur 15 Frauen schneller, fast alle Profis. Der Halbmarathon war dann aber bei über 30 Grad eine Hitzeschlacht."

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