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Timo Boll hat es wie 2003 wieder an die Spitze der Rangliste geschafft.

Timo Boll hat es wie 2003 wieder an die Spitze der Rangliste geschafft.

dpa

Timo Boll hat es wie 2003 wieder an die Spitze der Rangliste geschafft.

Düsseldorf. Sein Ex-Mannschaftskollege Dimitrij Ovtcharov wusste es als Erster: „Glückwunsch, neue Nummer eins“ schrieb der Ex-Düsseldorfer per Handy-Kurznachricht, nachdem Timo Boll im Finale des Einladungsturniers von Braunschweig den Matchball gegen Olympiasieger Ma Lin verwandelt hatte.

Seit Dienstag ist es offiziell: Borussias Boll ist wieder die Nummer eins der Tischtennis-Weltrangliste, wie schon von Januar bis Mai sowie August und September 2003. Der damals 21-Jährige ist der erste Deutsche, dem das gelungen ist. „Es ist ein tolles Gefühl“, sagte Boll, für den das Jahr sehr gut begonnen hat. Am vergangenen Sonntag hatte er seine Borussia zum erneuten Pokalsieg geführt, durfte die Pokalübergabe und die obligatorische Sektdusche genießen.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich dem Druck stangehalten und meinen Teil zum Erfolg beigetragen habe“, sagte Boll vor der natürlich rauschenden Siegesfeier. „Das können wir ja“, sagte Borussia-Manager Andreas Preuß.

Am Tag darauf richteten Boll und Co. aber die Blicke wieder nach vorne: Denn am Freitag treffen die beiden Finalisten kurioserweise bereits wieder aufeinander. Die Begegnung in der Deutschen Tischtennis-Liga wird in der Stadthalle Hagen ausgetragen (19 Uhr), am Sonntag tritt die Borussia bei Werder Bremen an (15 Uhr).

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