3:1-Erfolg gegen Roskilde im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League.

Christian Süß und seine Kollegen waren einen Tick besser als der Gegner und zogen verdient ins Halbfinale der Champions League ein.
Christian Süß und seine Kollegen waren einen Tick besser als der Gegner und zogen verdient ins Halbfinale der Champions League ein.

Christian Süß und seine Kollegen waren einen Tick besser als der Gegner und zogen verdient ins Halbfinale der Champions League ein.

dpa

Christian Süß und seine Kollegen waren einen Tick besser als der Gegner und zogen verdient ins Halbfinale der Champions League ein.

Dieses Spiel hatte mehr Zuschauer verdient. Doch weil die Hallensanierung im Tischtenniszentrum am Staufenplatz noch nicht abgeschlossen ist, waren nur 800 Zuschauer beim Champions League Viertelfinal-Rückspiel zwischen Borussia und Roskilde Bordtennis BTK 61 (Dänemark) erlaubt. Aber diese 800 sahen eine spannende Begegnung zweier Mannschaften auf Augenhöhe.

Den Einzug ins Halbfinale gegen die Italiener aus Sterilgarda hat die Borussia vorrangig Timo Boll zu verdanken. Der Weltranglistenvierte machte zwei Zähler für sein Düsseldorfer Team und steuerte somit zwei Drittel der Punkte zum 3:1 Sieg bei. Zusammen mit dem 3:2 Erfolg aus dem Hinspiel hat sich die Borussia scheinbar souverän durchgesetzt, aber auch das Rückspiel war eine Zitterpartie.

Boll bezwang zwar den amtierenden Europameister und Ex-Borussen Michael Maze mit 3:0 Sätzen, aber zwei davon waren mit jeweils 13:11 denkbar knapp. Und beim 3:1 über Oh Sang Eun war fast jeder Ballwechsel Weltklasse. Oder Seiya Kishikawa, Borussias stämmiger Japaner hatte bei seinem fünf-Satz-Sieg über den 41-Jährigen Allan Bentsen mehr Mühe als ihm lieb war. Auch die Partie zwischen Christian Süß und Oh stand auf des Messers Schneide. Der Borusse hatte das Nachsehen. Nach drei Stunden spannendstem Tischtennis setzte sich die Borussia knapp aber verdient durch, denn Boll, Kishikawa und Süß waren insgesamt gesehen den Tick besser.

Am Sonntag geht es weiter mit dem Spiel gegen Tabellenführer Fulda

Keine 48 Stunden später steht für die Borussen schon der nächste Kracher an: In der Deutschen Tischtennis-Liga geht es morgen (14 Uhr) gegen Tabellenführer TTC Fulda. Durch das 1:3 von Dienstag in Saarbrücken steht das Team von Trainer Dirk Wagner unter Zugzwang, will es aus eigener Kraft die Hauptrunde als Spitzenreiter beenden. Bei vier Zählern Rückstand und zwei Duellen weniger ist ein Sieg daher Pflicht. Deshalb wird auch Timo Boll für die Borussia antreten.

"Wir treffen auf eine Top-Mannschaft", sagt Wagner angesichts der Fuldaer Besetzung. Spitzenspieler Wang Xi hat eine Einzel-Bilanz in dieser Saison von 20:3 Siegen und ist damit bester DTTL-Akteur. Zwar hat Borussias Boll noch kein Saisonspiel verloren, hat aber in der DTTL erst drei absolviert. Mit Robert Svensson (8:6) und Jan-Ove Waldner (2:9) hatte Fulda auch das Hinspiel gegen die Borussia gewonnen. Eine Generalprobe für ein mögliches Play-off-Finale? "Wir nehmen jedes Spiel so ernst, als wäre es ein Play-off-Finale", sagt Boll. Das morgige Spiel findet in der Phoenix-Halle in Hagen statt, in der sonst die gleichnamigen Basketballer um Punkte kämpfen. "Das ist eine sehr schöne Halle, aus der wir tolle Fernsehbilder zu sehen bekommen", sagte Preuß mit Blick auf die TV-Bilder im DSF am Montag (17 Uhr). Dem TTCHagen kommen die Zuschauer- und Werbeeinnahmen zugute, 1000Fans werden erwartet.

Timo Boll - Michael Maze 3:0 (13:11, 13:11, 11:2) Christian Süß - Oh Sang Eun 2:3 (11:7, 11:4, 9:11, 7:11, 9:11) Seiya Kishikawa - Allan Bentsen 3:2 (8:11, 11:8, 10:12, 11:6, 11:6) Timo Boll - Oh Sang Eun 3:0 (11:8, 11:9, 12:10)

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