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Timo Boll hat mit dem Sieg in Polen 16 000 Dollar verdient.

Timo Boll hat mit dem Sieg in Polen 16 000 Dollar verdient.

dpa

Timo Boll hat mit dem Sieg in Polen 16 000 Dollar verdient.

Düsseldorf. Borussias Tischtennis-Profi Timo Boll gewann zum vierten Mal nach 2004, 2006 und 2008 die "Polish Open". Nach dem Halbfinal-Sieg beim mit 122 000 US-Dollar dotierten Pro-Tour-Turnier gegen Patrick Baum schlug der Düsseldorfer den Ex-Borussen Bastian Steger mit 4:0 und kassierte die Siegprämie von 16 000 Dollar.

In Abwesenheit der chinesischen Top-Spieler hatte Boll wenig Schwierigkeiten, gab im Turnier insgesamt nur drei Sätze ab. Christian Süß war dagegen in der ersten Runde nach einer deutlichen Niederlage gegen den früheren Borussen und Lokalmatadoren Bartosz Such ausgeschieden.

Allerdings trat Süß bei dem Turnier in Warschau nach einer mehrtägigen Erkältung und mit Magen-Darm-Problemen an. Wichtig war für ihn alleine die Teilnahme, um sich im Doppel die Qualifikation für das "Grand Final" zu sichern. Boll/Süß hatten bereits genügend Punkte gesammelt und mussten nur noch die für das Endturnier in Macao vorgeschriebene Mindestanzahl an Turnieren komplettieren.

Daher war die kampflose Aufgabe des Duos im Viertelfinale gegen die Tschechen Antonin Gavlas und Petr Korbel nicht weiter tragisch. Mit dem Sieg im Rücken reist Boll im Januar zum Pro-Tour-Finale vom 7. bis 10. Januar in Macao. Beim Jahresfinale der Pro Tour treffen die besten 16 Spieler der Saison aufeinander und spielen um ein Preisgeld von insgesamt 365 000 Dollar.

Süß startet ebenfalls im Einzel, dazu im Doppel an der Seite von Boll. Am Dienstag geht es für Boll beim "European Super Cup" in St. Petersburg (Russland) weiter.

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