Über 5000 Meter wird er Kreismeister. Landesfinale der Jugendmannschaft findet heute statt.

Teilnehmerfeld des letzten Rennens um den Kreismeistertitel über 5000 Meter: Der spätere Sieger, Maximilian Thorwirth, ist der Zweite von links.
Teilnehmerfeld des letzten Rennens um den Kreismeistertitel über 5000 Meter: Der spätere Sieger, Maximilian Thorwirth, ist der Zweite von links.

Teilnehmerfeld des letzten Rennens um den Kreismeistertitel über 5000 Meter: Der spätere Sieger, Maximilian Thorwirth, ist der Zweite von links.

B.F.

Teilnehmerfeld des letzten Rennens um den Kreismeistertitel über 5000 Meter: Der spätere Sieger, Maximilian Thorwirth, ist der Zweite von links.

Zum allerletzten Male ging es im Rahmen der Bahnlaufserie des DSV 04 in Lierenfeld („bei Hansi“) um den Kreismeistertitel im 5000-Meter-Lauf. Wegen der Zusammenlegung ab Januar der 13 bisherigen Kreise des Leichtathletik Verbandes Nordrhein (LVN) zu vier Regionen entfallen nach fast 100 Jahren künftig Kreismeisterschaften. „Pure Lauflust“ trieb Maximilian Thorwirth (SFD 75) dazu, sich auch noch diesen Titel in 14:52,77 Minuten zu sichern. Der diesjährig Deutsche Meister über 5000 Meter (U 23) wollte unbedingt nochmals unter 15 Minuten laufen, was ihm mit einem schnellen letzten Kilometer (2:50 Minuten) auch noch gelang.

Hinter ihm steigerte sich der Habtom Tedros im Kampf mit dem 43-jährigen Sebastian Hadamus (ART/15:26,83 Min.) auf 15:24,35 Minuten. Am kommenden Mittwoch gibt es dann noch den Lauf über 10 000 Meter um den Kreistitel, an dem Thorwirth nicht teilnehmen wird. „Kann man denn dann nie wieder Kreismeister werden“, fragten immer wieder Läufer, denen die Umstrukturierungen im LVN noch immer unbekannt sind. „Nein, nie wieder“, erklärte ihnen Organisator Hansi Schmidt. Der bisherige Kreis Düsseldorf/Neuss wird mit den Kreisen Essen, Bergisch Land (ohne Leverkusen) und Niederrhein-West zur Region Mitte, die künftig die unterste Meisterschaftsebene ist.

Muss das U 16-Team des ART zurückgezogen werden?

Viel lieber hätten ja die Jugend-Mannschaften des ART am Team-Finale um die Deutsche Meisterschaft teilgenommen. Doch der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) hatte es schon im vergangenen Frühjahr wegen eines fehlenden Ausrichters abgesagt. Der Ärger darüber war nicht nur beim ART sehr groß. Schließlich entschloss man sich aber bei den Rathern, mit allen Teams eine Liga niedriger (Gruppe 2) zu starten und sich wenigstens für das Landes-Finale zu qualifizieren. Das steht nun am Sonntag in Troisdorf (11 bis 17.30 Uhr) an, wobei der ART alle Teams auch durchbekam, der ASC mit dem TV Angermund zusammen als Startgemeinschaft auch noch mit vier Mannschaften vertreten ist. Allerdings gibt es besonders bei der männlichen U 16-Mannschaft des ART Engpässe, so dass erwogen wird, dieses Team doch noch zurückzuziehen, wobei man zusätzliche 100 Euro zahlen müsste. ART-Trainerin Larissa Swetkow: „Einige Jungs sind seit dem Ende der Ferien nicht mehr zum Training erschienen. Da ist die Mannschaft doch etwas geschwächt.“

ART-Trainer Silvio Zein, der die Koordination der vier ART-Mannschaften übernommen hat, möchte nun mit den U 16-Athleten lieber das U 18-Team verstärken, in dem jedoch der beste deutsche Zehnkämpfer dieses Jahres, Maximilian Kluth, wegen seiner Verletzung bei der WM in Kenia weiterhin ausfällt.

Titelchancen rechnen sich die beiden Mädchen-Mannschaften aus. Bei der U 18 tritt der ART voraussichtlich mit Annkathrin Hoven, Kaja Bins, Karla Gruss und Helena Peters an, die vor vier Wochen Deutscher Vizemeister im Siebenkampf geworden waren. Da der Landesverband Nordrhein (LVN) im Gegensatz zum DLV nichts gegen die Teilnahme von ausländischen Athleten hat, soll beim ART auch Daniela Kreft starten, die zweifache österreichische Vizemeisterin (Siebenkampf und 100 Meter Hürden) ist. Ob der DLV dann die vom ART mit Daniela erreichte Punktzahl auch für die gesamtdeutsche Tabelle der 2. Liga wertet, bleibt abzuwarten.

Der Wettkampf heißt offiziell „Deutsche Jugend-Mannschafts-Meisterschaft Gruppe 2“, und seit Jahresbeginn sind bei Deutschen Meisterschaften selbst ausländische Kinder und Jugendliche nicht mehr zugelassen. Der ASC und der TV Angermund vertreten die Farben Düsseldorfs beim U 14-Cup-Nordrhein-Finale. Bei den ASC-Mädchen sind die Tawiah-Drillinge Dörte, Dorina und und Dorinda (13 Jahre alt) die herausragenden Nachwuchs-Athletinnen. Viele freuen sich auf die Auftritte der Düsseldorfer Drillinge auch erstmals auf Landesebene.

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