Zum Auftakt siegt der Bundesligist in Neuss mit 4:2. Beide Doppel gewinnen.

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Roberto Bautista bot sauberes Sandplatz-Tennis und besiegte den Argentinier Frederico Del Bonis in zwei Sätzen.

Roberto Bautista bot sauberes Sandplatz-Tennis und besiegte den Argentinier Frederico Del Bonis in zwei Sätzen.

Hajo Lange

Roberto Bautista bot sauberes Sandplatz-Tennis und besiegte den Argentinier Frederico Del Bonis in zwei Sätzen.

Düsseldorf. Detlev Irmler hat es lange geheim gehalten, doch als der Rochusclub-Teamchef Detev Irmler am Sonntag die Aufstellung des Tennis-Bundesligisten bekanntgab, war klar, dass Pablo Andujar zum Auftakt in Neuss dabei war. Der Plan ging auf, obwohl der Weltranglisten-36. das Spitzeneinzel gegen den Italiener Flavio Cipolla mit 7:6. 0:6, 5:10 im Champions-Tiebreak, der anstelle eines dritten Satzes gespielt wird, verlor. Am Ende gab es bei Blau-Weiß Neuss einen 4:2-Sieg, wobei die beiden abschließenden Doppel gewonnen wurden..

Mischa Zverev ist auf der Suche nach alter Stärke

„Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt holen. Neuss war bei der Besetzung auf unserem Niveau. Unsere Doppel haben absolut überzeugt“, sagt Irmler. 2:2 stand es nach den Einzeln, wobei Mischa Zverev im Match gegen den Niederländer Jesse Huta Galung mit 3:6, 3:6 unterlag. Zverev ist nur ein Schatten vergangener Jahre.

Vor drei Jahren lag der jetzt 24-Jährige noch auf Rang 45 der Weltrangliste. Seit sich der gebürtige Moskowiter im Herbst 2009 das Handgelenk der Schlaghand gebrochen hatte, ist er auf der Suche nach alter Stärke. Irmler hat dem ehemaligen Daviscupspieler schon mehrere Chancen gegeben, aber Zverev spielte auch gestern ohne Selbstvertrauen. Nach dem verlorenen Match drosch der Weltranglisten-180. den Ball wutenbrannt in die Wolken.

Igor Sijsling und Roberto Bautista können überzeugen

Besser machten es Roberto Bautista und Igor Sijsling, die ihre Einzel gewannen. „Sie haben die Erwartungen ganz klar erfüllt“, sagte Irmler. Bautista (ATP 125) und Sijsling (ATP 107) sind in dieser Saison klare Aufsteiger und auf dem Weg in die Top 100. „Von ihnen können wir noch einiges erwarten. Sie haben noch viel Potenzial.“ Der Teamchef coachte Sijsling bei dessen Match gegen den Belgier Maxime Authom und gab zwischendurch nützliche Tipps. Der Niederländer siegte schließlich im Champions-Tiebreak mit 10:5.

Die Doppel sorgten schließlich für die beiden Siegpunkte. Auch hier zauberte Irmler in Teymuraz Gabashvili einen starken Spieler aus dem Ärmel, der zusammen mit Igor Sijsling den dritten Punkt sicherstellte. André Begemann und Martin Emmrich machten es am Ende spannend. Erneut musste der Champions-Tiebreak entscheiden, in dem der Rochusclub mit 10:5 die Oberhand behielt.

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