Düsseldorf verliert Heimspiel gegen Neuss mit 2:4. 3000 Zuschauer am Rolanderweg.

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Der für den Rochusclub spielende Pablo Andujar besiegte den Neusser Leonardo Mayer in zwei Sätzen.

Der für den Rochusclub spielende Pablo Andujar besiegte den Neusser Leonardo Mayer in zwei Sätzen.

Detlev Irmler hatte seine stärkste Besetzung aufgeboten.

Hajo Lange, Bild 1 von 2

Der für den Rochusclub spielende Pablo Andujar besiegte den Neusser Leonardo Mayer in zwei Sätzen.

Düsseldorf. Die Spannung im Tennis-Derby zwischen dem Rochusclub und Blau-Weiß Neuss war kaum zu überbieten, aber das Happy End blieb aus. Erst in den abschließenden beiden Doppeln fiel am Sonntag am Rolanderweg die Entscheidung. Am Ende setzte sich Neuss mit 4:2 durch. Über 30 Grad und strahlender Sonnenschein – für die Spieler war es auf dem Platz schweißtreibende Schwerstarbeit.

Igor Sijsling und Pablo Andujar holten die einzigen Punkte

Nach den ersten beiden Einzeln hatte der Rochusclub schon mit 2:0 in Führung gelegen. Rochusclub-Spitzenspieler Pablo Andujar hatte sich gegen Leonardo Mayer mit 6:1, 6:4 durchgesetzt. Igor Sijsling fegte Flavio Cipolla sogar mit 6:0, 6:1 vom Platz. Rochusclub-Teamchef Detlev Irmler war zunächst noch entspannt, aber wie von ihm vermutet, hatte der Gegner eine ebenbürtige Mannschaft aufgeboten. Der spanische Sandplatzspezialist und Nizza-Sieger Albert Montanes musste sich beim 4:6, 3:6 der besseren Physis des Neussers Filippo Volandri beugen, und Jesse Huta-Galung unterlag dem 23-jährigen Peter Gojowczyk im Champions Tie Break, der anstelle eines dritten Satzes gespielt wird, mit 7:10. „Es war sicherlich ein Sieg oder ein Unentschieden möglich. Zwei Matches haben wir erst im Champions Tie Break verloren. Das war letztlich entscheidend“, sagte Detlev Irmler. Dabei hatte der Teamchef seine stärkste Besetzung aufgeboten. „Die Bundesliga ist in diesem Jahr so stark wie noch nie. Man kann einen Sieg zwar planen. Fraglich ist allerdings, ob der Plan aufgeht.

André Begemanns Weggang nach Neuss schmerzt im Doppel

In den Doppeln hat Irmler noch nicht die richtige Besetzung gefunden. Zum Auftakt gegen Krefeld gingen bereits beide Doppel verloren, ebenso wie gestern. Der Weggang von André Begemann schmerzt in jedem Fall, denn der Doppelspezialist ebnete mit seinem Sieg an der Seite von Leonardo Mayer gegen Andujar/Montanes den ersten Neusser Saisonsieg.

2:4

Pablo Andujar (ESP/ATP 50) - Leonardo Mayer (ARG/ATP 84) 6:1, 6:4; Albert Montanes (ESP/ATP 51 - Filippo Volandri (ITA/ATP 99) 4:6, 3:6; Igor Sijsling (NED/ATP 64) - Flavio Cipolla (ITA/ATP 152) 6:0, 6:1; Jesse Huta-Galung (NED/ATP 168) - Peter Gojowczyk (GER/ATP 170) 7:5, 5:7, 7:10

Andujar/Montanes - André Begemann (GER/ATP Doppel 45)/Leonardo Mayer 3:6, 6:7 (6:8); Jesse Huta-Galung/Martin Emmrich (GER/ATP Doppel 42) - Filippo Volandri/Peter Gojowczyk 6:3, 4:6, 7:10

Kurhaus Lambertz Aachen - Wacker Burghausen 6:0, Blau-Weiß Halle - Blau–Weiß Krefeld 5:1, TC Bruckmühl-Feldkirchen - Bremerhavener TV 5:1, Grün-Weiß Mannheim - Erfurter TC Rot-Weiß 2:4

1. Aachen 6:0-Punkte/15:3-Matchpunkte, 2. Halle 6:0/14:4, 3. Rochusclub 4:2/12:6, 4. Erfurt 4:2/11:7, 5. Burghausen 4:2/9:9, 6. Neuss 2:4, 7. Bruckmühl 2:4/6:12, 8. Mannheim 2:4/6:12, 9. Bremerhaven 1:5/5:13, 10. Krefeld 0:6/5:13

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