Teamchef Irmler verpflichtet den Franzosen Santoro, der die Zuschauer zuletzt verzaubert hat.

Die Düsseldorfer Tennis-Fans freuen sich schon auf die Auftritte des Franzosen Fabrice Santoro.
Die Düsseldorfer Tennis-Fans freuen sich schon auf die Auftritte des Franzosen Fabrice Santoro.

Die Düsseldorfer Tennis-Fans freuen sich schon auf die Auftritte des Franzosen Fabrice Santoro.

Lange

Die Düsseldorfer Tennis-Fans freuen sich schon auf die Auftritte des Franzosen Fabrice Santoro.

Düsseldorf. Der "kleine Magier" wird in der kommenden Saison in der Tennis-Bundesliga wieder für den Rochusclub zaubern. Teamchef Detlev Irmler verpflichtete für die am 3. Juli beginnende Spielzeit den Franzosen Fabrice Santoro. "Er hat das Publikum in Düsseldorf vergangenes Jahr mit seinen Auftritten begeistert. Fabrice ist ein ungemein interessanter Spieler, der aus unmöglichen Situation seine Zauberschläge produziert. Ich habe ihn für sieben Spieltage verpflichten können."

Der 36-jährige Santoro schaltet bei den Australian Open in der zweiten Runde Philipp Kohlschreiber aus und unterlag anschließend dem späteren Halbfinalisten Andy Roddick. Der Weltranglisten-60. präsentierte sich bei seinen Auftritten in gewohnt guter Kondition.

"Die Stammbesetzung habe ich zusammen. Ich will aber noch zwei absolute Top-Spieler verpflichten", sagt Irmler. Albert Montanes (ATP Nr. 42), Martin Vassallo (ATP Nr. 71), Mischa Zverev (ATP Nr. 81), Evgeny Korolev (ATP Nr. 118), und Pere Riba (ATP Nr. 157) sind aktuell im Rochusclub-Team.

Wobei der 20-jährige Riba wieder eine Entdeckung Irmlers ist, der den Schützling des ehemaligen Weltklassespielers Jordi Arrese auf einem seiner Spanien-Reisen gesehen hat. "Pere Riba ist ein sehr talentierter Spieler, der groß raus kommen könnte. Er ist momentan der beste spanische Nachwuchsspieler."

Irmler hat in den vergangenen Jahren schon mehrfach ein gutes Händchen bewiesen, als der diesjährige Australian Open-Halbfinalist Fernando Verdasco oder auch Feliciano Lopez in der Tennis-Bundesliga für den Rochusclub aufschlugen. Damals waren die beiden Spanier noch gänzlich unbekannt, mittlerweile haben sich beide in der Weltspitze etabliert.

Der Rochusclub hofft auf eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr

Der Rochusclub hat in der Tennis-Bundesliga einiges vor. "Nach der doch enttäuschenden letzten Saison wollen wir 2009 wieder oben mitspielen. Das wollen andere natürlich auch. Ich zähle Aachen als Titelverteidiger und Halle zu den Favoriten", sagt Irmler. "Ich bin sicher, dass wir eine spannende Saison haben werden."

Fünf Heimspiele bestreitet der Rochusclub gegen Essen, Bremerhaven, Aufsteiger Espelkamp-Mittwald, Mannheim und Neuss am Rolanderweg. Gespielt werden vier Einzel und zwei Doppel. Die Mannschaft, die nach neun Spieltagen auf Rang eins liegt, wird Bundesliga-Meister. In der vergangenen Saison wurde der Rochusclub nur Fünfter, Aachen holte ungeschlagen den Titel.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer