Nachdem das Team von Trainer Michael Klein vergangene Saison knapp scheiterte, soll es dieses Jahr mit dem Aufstieg klappen.

Die neue Mannschaft der Düsseldorf Rams. Am ersten Spieltag gab es gleich den ersten Kantersieg auf dem Weg zurück in die Bundesliga.
Die neue Mannschaft der Düsseldorf Rams. Am ersten Spieltag gab es gleich den ersten Kantersieg auf dem Weg zurück in die Bundesliga.

Die neue Mannschaft der Düsseldorf Rams. Am ersten Spieltag gab es gleich den ersten Kantersieg auf dem Weg zurück in die Bundesliga.

Dirk Jochmann

Die neue Mannschaft der Düsseldorf Rams. Am ersten Spieltag gab es gleich den ersten Kantersieg auf dem Weg zurück in die Bundesliga.

Düsseldorf. Es ist eine alte Weisheit, die in vielen Sportarten gilt: „Es ist deutlich schwerer aufzusteigen, als in der ersten Bundesliga die Klasse zu halten“, sagt Michael Klein, Trainer des Skaterhockey-Zweitligisten Düsseldorf Rams. Wie schwer es wirklich ist, aus dem Unterbau zurück in die Eliteliga zu kommen, erlebten die Rams vergangene Saison am eigenen Leib. Da holte das Team vom Sportpark Niederheid aus 18 Spielen 13 Siege und landete am Ende auf Rang zwei. Der erhoffte Wiederaufstieg blieb aus.

Weil der Verband vor der aktuellen Saison den Modus geändert hat, wird der Sprung in die erste Liga jetzt noch schwieriger. Denn aus zwei Aufsteigern wurde einer. Reichte bis vergangene Saison noch der Gewinn der Südgruppe, treffen sich die Meister der beiden zweiten Ligen nun am Ende der Hauptrunde zu einem Finalspiel um den Aufstieg.

Das Team hat eine gute Mischung von jungen und erfahrenen Spielern

Doch von schlechter Laune ist bei den Rams trotzdem nichts zu spüren. Vielmehr geht das Team mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in die Saison. Das liegt vor allem an den Neuen: Nick Rabe (Duisburg Ducks) und Sebastian Schmidt (eigene U19) gehören zu den talentiertesten Nachwuchsspielern Deutschlands und ergänzen den ohnehin starken Kader. Rabe gilt als ausgemachter Torjäger und erzielte in der vergangenen Saison bei den Junioren 43 Tore in 13 Spielen. Schmidts Stärken liegen in der Defensive.

So gehen die Rams mit drei nahezu gleichstarken Reihen und einer guten Mischung aus Jung und Alt in die Saison 2014. Erfahrene Spieler wie Sebastian Kühn, Marco Esser und Oliver Markmann auf der einen Seite, junge Talente wie Luca Linde, Timo Grabs, Nick Müller, Tim Müller, Philip Müller, Andre Klimmek, Robin Wilmshöfer, Jonas Matzken und Julian Reintjes auf der anderen. Dazu kommen für das Tor Felix Tauer und Jan Spaltmann, die beide bereits Länderspiele absolviert haben.

Dass es die Rams ernst meinen, zeigte sich bereits am ersten Spieltag. Da war der Aufsteiger aus Deggendorf in Niederheid zu Gast und hatte dabei wenig zu lachen. 15:3 (4:1/9:0/2:2) hieß es nach Toren von Oliver Markmann (4), Nick Müller, Andre Klimmek, Robin Wilmshöfer (je 2), Marco Esser, Nick Rabe, Mike Grabs, Tim Müller und Nils Worrings für die Rams.

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