ART-Basketballer feiern in Ibbenbüren wichtigen Sieg. Bei den Giants gibt es dagegen lange Gesichter.

Giants-Spieler Lukas Klöß deckt den Ball gegen einen Wulfener Spieler ab. Am Ende reichte es für die Düsseldorfer nicht zum Sieg.
Giants-Spieler Lukas Klöß deckt den Ball gegen einen Wulfener Spieler ab. Am Ende reichte es für die Düsseldorfer nicht zum Sieg.

Giants-Spieler Lukas Klöß deckt den Ball gegen einen Wulfener Spieler ab. Am Ende reichte es für die Düsseldorfer nicht zum Sieg.

Lepke

Giants-Spieler Lukas Klöß deckt den Ball gegen einen Wulfener Spieler ab. Am Ende reichte es für die Düsseldorfer nicht zum Sieg.

Düsseldorf. Starke Reaktion des ART Düsseldorf. Der Aufsteiger in die erste Basketball-Regionalliga der Herren ließ sich von seiner Auftaktpleite in eigener Halle nicht beirren und feierte am zweiten Spieltag auf fremdem Parkett den ersten Saison-Sieg. Das Team von Trainer Robert Shepherd gewann beim TV Ibbenbüren mit 90:77 (38:36). „Unsere Defensive hat gut funktioniert. Wir können mit unserem Saison-Start zufrieden sein“, sagte Shepherd.

In einer kampfbetonten Partie wollten die Gastgeber aus dem Tecklenburger Land den ART mit hohem Tempo einschüchtern und ihm so frühzeitig den Schneid abkaufen. Doch die Rather hielten prächtig dagegen, so dass es nach den ersten zehn Minuten nur 22:26 stand. Damit hatte Ibbenbüren sein Pulver dann aber auch bereits so gut wie verschossen. Der ART gewann alle drei folgenden Viertel und besonders in der Phase kurz nach der Pause, als sich die Hausherren noch einmal aufbäumten, gelangen Paulius Kleiza immer wieder erfolgreiche Korbwürfe.

Die Treffsicherheit des Litauers – nach Ansicht von Ibbenbürens Trainer Timo Völkerink einer der besten Spieler der Liga - zermürbte den Gegner. Im Schlussabschnitt drehte der ART nach Belieben auf und ließ mit einem 23:13 keinen Zweifel mehr am Sieg. Nun soll am Freitag (20 Uhr, Sporthalle Golzheim) gegen Salzkotten auch der erste Heimsieg eingefahren werden.

Fehlstart für die Giants ist nach dem 61:74 gegen Wulfen perfekt

Lange Gesichter gab es hingegen bei den Giants. Das Team von Trainer Gerrit Terdenge verlor in eigener Halle gegen den BSV Wulfen mit 61:74 (32:48) und hat durch die zweite Niederlage einen Fehlstart hingelegt. „Gegenüber der Vorwoche haben wir uns verbessert gezeigt, sind aber trotzdem erneut unter unseren Möglichkeiten geblieben“, sagte Terdenge.

Gleich fünf Akteure der Giants hatten unter der Woche aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nur unregelmäßig am Training teilgenommen. Keine guten Voraussetzungen, um Automatismen einzustudierern sowie Zugang Leon-Bennett Harris zu integrieren. Der Brite ist vom englischen Zweitligisten Westminster Warriors nachverpflichtet worden, da nach den Abgängen von Sean McGonagill und Sebastian Rathjen kurzfristig auch noch Benjamin Luzolo die Oberkasseler verließ und nach Uerdingen wechselte.

Chones (18), Sabeckis (17), Kleiza (16), Dohmen (13), Haake (12), Mostafa (12), Schermeng (2), Saou (0), Zimmermann (0)

Mettner (20), Bennett-Harris (9), Mroz (9), Smith (7), Klöß (4), Schiele (4), Legankovas (3), Koschade (2), Krvavac (2), Lintner (1)

Gegen Wulfen gelangen Harris neun Punkte. Dass der Engländer damit zweitbester Werfer der Giants war, sagt viel aus. Nur fünf Minuten konnten die Blau-Weißen auf einen Sieg hoffen, dann zogen die Gäste davon. „Besonders im zweiten Viertel haben wir den Faden verloren und uns ein zu tiefes Loch gegraben“, sagte Trainer Terdenge.

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