Aga Khan möchte gerne den BMW-Preis in Düsseldorf gewinnen. Star-Jockey Soumillon soll das schaffen.

Galopprennen
Jockey Christphe Soumillon berät sich mit Aga Khan (rechts).

Jockey Christphe Soumillon berät sich mit Aga Khan (rechts).

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Jockey Christphe Soumillon berät sich mit Aga Khan (rechts).

Düsseldorf. Aga Khan zählt nicht nur zu den reichsten Menschen der Welt. Der religiöse Führer der 20 Millionen ismailitischen Nizariten in 25 Ländern verfügt auch über ein internationales Vollblutimperium, das seinesgleichen sucht. Am Samstag schickt seine Hoheit, respektive sein französischer Trainer Jean Claude Rouget (62) aus Pau, die dreijährige Stute Elennga zum Grafenberg. Ziel ist der mit 25 000 Euro dotierte BMW-Preis Düsseldorf, ein Listenrennen über 2100 Meter. Im Rennsattel wird ebenfalls ein Stargast sitzen, Weltklassejockey Christophe Soumillon, eine weitere Attraktion des Grafenberger Renntages am Samstag. Der 36 Jahre alte, im belgischen Schaerbeek geborene Spitzenreiter, hat in seiner glorreichen Karriere so ziemlich alles erreicht, was man international gewinnen kann. 2014 siegte Soumillon noch mit dem Hengst Sea The Moon im Deutschen Derby.

Viele Starterinnen werden wohl auch im Henkel-Rennen starten

Aus einheimischer Sicht dürfte die Stute Serienholde aus dem Gestüt Wittekindshofer die stärkste Vertreterin sein. Die Mitfavoritin wird von Trainer Andreas Wöhlers Stalljockey Eduardo Pedroza geritten. Weitere aussichtsreiche Kandidatinnen sind Fosun (Jockey Martin Seidl) und Milenia (Jockey Adrie de Vries) aus dem Quartier von Trainer Markus Klug aus Köln-Rath-Heumar sowie die Fährhoferin Sarandia (Trainer Peter Schiergen/Jockey Daniele Porcu).

Es ist kein gewöhnlicher Test der acht an den Start kommenden Stuten, sondern ein richtungsweisender. Denn einige der veranlagten dreijährigen Vollblutdamen werden am 7. August am selben Ort im mit 500 000 Euro dotierten 158. Henkel Preis der Diana, Deutschlands Stuten-Derby, wieder zu sehen sein.

Das sportliche Rahmenprogramm des 27. BMW-Renntages sieht nur drei vierbeinige Lokalmatadore auf der Bahn, die von den Grafenberg-Trainern Sascha Smrczek (2) und Ertürk Kurdu an den Start gebracht werden. Interessant aus Düsseldorfer Sicht ist besonders das zweite Rennen des Tages. Hier darf sich die Besitzergemeinschaft des Stalles Grafenberg um Rennvereins-Vize Albrecht Woeste berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg machen. Erstmals Rennseide trägt nämlich ihr dreijähriger Hengst Shadow Chaser beim Debüt über 1400 Meter. Die Rennbahn-Fachleute erwarten gleich eine starke Vorstellung des Düsseldorfer Pferdes. Los geht die Veranstaltung am Grafenberg um 13.40 Uhr mit einem Ponyrennen. Insgesamt kommen neun Rennen zur Austragung.

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