Gegner am 27. März wird der spanische Meister Gijón sein.

Düsseldorf. Kaum ist die knappe 4:5-Niederlage beim RSC Cronenberg aus den Knochen der Spielerinnen, herrscht bei Rollhockey-Bundesligist TuS Nord Gewissheit über die nächste große Herausforderung: Am 27. März tritt die Mannschaft von Sebastian Müller im Europapokal gegen Biesca Gijón HC an, immerhin dreifacher Titelträger sowie amtierender spanischer Meister und Pokalsieger.

Da macht auch die dank Freilos wegfallende Qualifikationsrunde die sportliche Aufgabe nicht einfacher. "Wir freuen uns trotzdem jetzt schon ungemein auf das Spiel. Aus solch einer Partie kann man nur als Gewinner hervorgehen", sagt Müller.

Bevor es zum Kräftevergleich auf europäischer Bühne kommt, steht aber die Pflicht in der Bundesliga auf dem Programm. Alles andere als ein hoher Pflichtsieg beim Drittletzten RHC Recklinghausen (So., 14 Uhr, Heinrich-Auge-Sporthalle Recklinghausen) zählt nicht.

Für die Männer des TuS Nord zählt am Samstag gegen Celle nur ein Sieg

Wie man bei Aufsteiger MTV Celle überzeugt, bewies am vergangenen Wochenende die IGR Remscheid. Am Samstag will das Frauenteam des TuS Nord dem 16:2-Erfolg des direkten Konkurrenten nacheifern. Trainer Hans-Werner Meier fordert keinen Kantersieg, sondern setzt mit der Zielsetzung weiter unten an: "Was anderes als ein Sieg zählt für uns nicht.

Wie hoch dieser am Ende ausfällt ist egal, sicher ist nur: Er muss her!" Bleibt zu hoffen, dass sich die jüngst im Derby gegen Cronenberg erlittene zu hohe 1:7-Pleite nicht nachhaltig auf das Selbstbewusstsein seiner jungen Spieler ausgewirkt hat.

Gelingt in Celle der dritte Sieg in 2010 rückt der sechste Tabellenrang, den momentan Remscheid innehat, wieder in Reichweite. Der würde deutlich bessere Startbedingungen in den Play-offs sorgen.

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