Nach dem 6:0 gegen Nürnberg zum Auftakt gab es für den zweiten Anzug des Bundesligisten in Halle nichts zu holen. Am Ende steht es 0:6.

Peter Torepko verlor sein Spiel in Halle glatt in zwei Sätzen. Archiv
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Peter Torepko verlor sein Spiel in Halle glatt in zwei Sätzen. Archiv

Halle. Detlev Irmler hatte es im Vorfeld angedeutet: Bei den Heimspielen in der Tennis-Bundesliga will der Teamchef des Rochusclubs in dieser Saison möglichst in Bestbesetzung antreten. Bei den Auswärtsspielen dagegen sollen die Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance bekommen. Nach dem 6:0 zum Auftakt im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Freitag durfte am Sonntag dann tatsächlich die zweite Garde ran. Im Auswärtsspiel beim TC Blau-Weiß Halle gab es deswegen das Kontrastprogramm. Mit 0:6 ging das Team des Rochusclubs vor 2400 Zuschauern unter – obwohl es gerade in den Einzeln fast immer knapp zuging.

„Die Jungs haben sich teuer verkauft. Wir nehmen viel Positives mit. Das klingt nach einem 0:6 irgendwie seltsam, aber alle haben sich toll präsentiert“, sagte Irmler. „Vielleicht läuft es etwas anders, wenn Martin Emmrich bei Satzführung und 3:1 das zweite Break macht. Aber wir haben uns gut präsentiert. Letztlich hat Halle auch verdient gewonnen.“

Zwei Einzel gehen erst im Champions-Tiebreak verloren

Mats Moraing und Martin Emmrich traten zu ihren Einzeln gegen einen der Topfavoriten der Saison an. Und sowohl die Nummer neun als auch die Nummer 13 der ursprünglichen Meldeliste der Düsseldorfer lieferten gute Leistungen ab. Moraing musste sich erst im dritten Satz im Champions-Tiebreak gegen den Finnen Jarkko Niemienen geschlagen geben. Emmrich erging es gegen Tim Pütz genauso. Auch Max Dinslaken lieferte eine ordentliche Leistung ab. Gegen den Grand-Slam-erfahrenen Jan-Lennard Struff verlor der 22-Jährige aber in zwei Sätzen.

Im Duell der an Position eins gesetzten Spieler unterlag parallel Peter Torebko dem Niederländer Robin Haase. Damit war nach den vier Einzeln bereits alles gelaufen. Auch die abschließenden Doppel gingen beide an den Favoriten aus Westfalen. Für den Rochusclub geht es am Sonntag weiter. Dann kommt Blau-Weiß Neuss zum Derby am Rolander Weg vorbei.

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