Trainer des DSV 04 sieht noch zu viele kleine Fehler bei seinem Team. Eller und Lohausen stehen unter Druck.

Die knappe Niederlage im Aufsteigerduell mit der SG Benrath-Hassels war ein kleiner Dämpfer für den DSV 04. Dennoch sieht Nermin Ramic sein Team weiterhin im Soll. „Bei uns ist niemand mit einem dicken Geldkoffer vorbei gekommen. Unser Ziel als Neuling ist daher der Klassenerhalt. Wir stehen aktuell knapp über dem Strich. Also liegen wir weiter im Plan“, sagt der Trainer des Fußball-Bezirksligisten vor der Partie beim SC Reusrath. Dass sein Team fünf der sechs Saisonniederlagen mit nur einem Tor Unterschied kassierte, ist für Ramic Fluch und Segen zu gleich. „Das zeigt, dass wir im Prinzip in jedem Spiel mithalten können. Wir bekommen aber zu spüren, dass Fehler in dieser Liga zu 90 Prozent mit einem Gegentor bestraft werden“, erklärt der Coach.

„Voll auf Sieg“ dürfte auch die Marschroute der SG Unterrath und von Schwarz-Weiss 06 sein. Die beiden punktgleichen Teams wollen den um fünf Punkte enteilten Spitzenreiter DITIB Solingen im Blick behalten. Die SGU ist morgen auf eigenem Platz gegen die SG Benrath-Hassels gefordert, während Schwarz-Weiss der schwere Gang zum VfB Solingen bevorsteht. Schon neun Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze weist Eller 04 auf. Damit dürfte man in Eller genauso wenig zufrieden sein wie der Lohausener SV mit Tabellenplatz zehn. Beide Teams treffen am Sonntag an der Vennhauser Allee aufeinander. Noch viel größer ist der Druck jedoch für Kalkum-Wittlaer. Bei der knappen 2:3-Niederlage bei Spitzenreiter DITIB Solingen zog sich das Schlusslicht am vergangenen Wochenende in der Außenseiterrolle achtbar aus der Affäre. Gegen den direkten Konkurrenten FC Zons muss die Elf von Michael Hecker auf eigenem Platz nun selbst die Initiative ergreifen. magi

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