Zum neunten Mal findet in Düsseldorf der High Goal Cup statt. Viele Topstars und insgesamt 80 Pferde sind zu bestaunen.

Christopher Kirsch (links) vom Team Bucherer und Dirk Baumgärtner demonstrieren auf der Rheinwiese, wie Polo funktioniert.
Christopher Kirsch (links) vom Team Bucherer und Dirk Baumgärtner demonstrieren auf der Rheinwiese, wie Polo funktioniert.

Christopher Kirsch (links) vom Team Bucherer und Dirk Baumgärtner demonstrieren auf der Rheinwiese, wie Polo funktioniert.

B.B.

Christopher Kirsch (links) vom Team Bucherer und Dirk Baumgärtner demonstrieren auf der Rheinwiese, wie Polo funktioniert.

Düsseldorf. Zwischen Angermund, Kalkum und der Autobahn A 52 liegt das 275 mal 180 Meter große Spielgelände an der Lünen’sche Gasse. Und in den vergangenen acht Jahren haben jeweils fast 8000 Zuschauer an den drei Turnier-Tagen den Weg dorthin gefunden. Polo fasziniert, und es ist nicht umsonst das „Spiel der Könige“. Der Sport, der Dynamik, Eleganz und Präzision vereint, ist wieder mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld, insgesamt 80 Pferden und dem „9. High Goal Cup“ in Düsseldorf zu Gast. Düsseldorf ist gleichzeitig aber auch Gastgeber. Der hiesige Reit- & Polo Club ist der zweitälteste Verein, der diesen Sport in Deutschland präsentiert und das Turnier ausrichtet.

Vier Spitzen-Teams treten an drei Spieltagen gegeneinander an. Heimvorteil genießt das Team des Hauptsponsors Berenberg Bank, das vom heimischen Reit- und Polo-Club gestellt wird und die meisten Fans hinter sich haben wird. Clubpräsident Dirk Baumgärtner tritt mit Vereinskamerad Philipp Sommer an und wird von den beiden Argentiniern Pedro Fernandez Llorente (Handicap 5) und Eduardo Anca (6) unterstützt. Auf Prominenz im Sattel setzt das Team „Land Rover“ mit Schauspieler Heino Ferch und seiner Frau Marie-Jeanette, die mit den beiden Argentiniern Ignacio Garrahan und Pablo Jauretche antreten und jüngst ein Turnier in München gewonnen haben.

Zum Polo gehört viel mehr, als auf dem Pferd sitzen zu können

Inzwischen gibt es auch hoffnungsvolle Talente in Deutschland. Doch mehr als 400 Spieler gibt es hierzulande nicht. Deswegen hoffen die Veranstalter, dass viele Interessierte am zweiten Juni-Wochenende das Turnier besuchen werden. Doch so schnell wird niemand aufs Pferd steigen und mitspielen. „Um richtig Polo spielen zu können, müssen Reiter nicht nur Interesse mitbringen, sondern auch sportlich sein, etwas vom Ballsport halten, keine Allergien gegen Pferdehaare haben sowie sehr lange trainieren“, sagte Dirk Baumgärtner. Dass Reiter auf den wendigen Polopferden auch fliegende Galoppwechsel, abruptes Stoppen und diverse Schlagtechniken beherrschen müssen, sollte nicht verschwiegen werden. Gleich sechs argentinische Spitzenspieler werden zeigen, wie das Spiel in höchster Perfektion funktioniert.

Beim Polo gibt es ein Handicap-System, wobei plus 10 das beste und minus 2 das schlechteste ist. Haben alle Teams mindestens einen Gesamt-Handicapwert von plus 8 spricht man von einem Highgoal-Cup.

Das Turnier findet von Freitag, 12. Juni bis Sonntag 14. Juni mit jeweils zwei Spielen pro Tag statt. Der Eintritt beträgt 15 Euro, Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.

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