Die U 23 Fortuna setzt auf ihren „Spion“.

Düsseldorf. Er gehörte quasi zum Inventar von Borussia Mönchengladbach. 12 Jahre lang spielte Maurice Pluntke für die „Fohlen“, reifte bei ihnen zwischenzeitlich zum U19-Nationalspieler, ehe er im Sommer den großen Schnitt machte. Auch aufgrund von Verletzungspech entschloss sich der Innenverteidiger das sportliche zu Hause zu verlassen und eine neue Herausforderung anzunehmen. „Die Entscheidung zu wechseln ist früh gereift, und als ich das Gespräch mit der Fortuna geführt habe, war klar, wo ich hin möchte“, sagt der 20-Jährige.

Kommt der Verteidiger nach seiner Sperre sofort zurück?

Für Maurice Pluntke hat sich der Wechsel zur Fortuna auf jeden Fall gelohnt. „Ich fühle mich wohl und bis zu meiner Roten Karte in Aachen lief es auch sportlich gut“, sagt der Rechtsfuß. Unter Taskin Aksoy bekam Pluntke zu Saisonbeginn das Vertrauen und damit die Spielpraxis, die ihm in Mönchengladbach fehlte. Und es würde auch nicht überraschen, wenn er Sonntag nach Ablauf der Drei-Spiele-Sperre sofort in die Startelf zurückkehren würde. Mit Pluntke hätte Taskin Aksoy jedenfalls einen „Spion“ auf dem Feld, der den Gegner in- und auswendig kennt. „Eine echte Schwachstelle erkenne ich bei Borussia nicht. Aber wenn wir defensiv gut stehen und offensiv Nadelstiche setzen, können wir dort etwas holen“, glaubt Pluntke. Er selbst hat jedenfalls kein anderes Ziel. „Ich fahre dort hin, um zu gewinnen.“ magi

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