Wird es trotz vieler Abgänge ein „normales“ Jahr?

Düsseldorf. Wer allein auf die Historie schaut, könnte auf die Idee kommen, die nächste Meisterschaft wäre für die Skaterhockey-Spielerinnen der Düsseldorf Rams nur noch eine Formsache. Vier Mal in Folge holte das Team vom Sportpark Niederheid zuletzt den nationalen Titel. Und auch in dieser Saison standen die Rams nach der Bundesliga-Hauptrunde wieder ganz oben und starteten mit einem 4:1 über die Crash Eagles Kaarst ins Play-off-Halbfinale. Mit einem weiteren Sieg könnten sie Samstag (14 Uhr/Stadtparkhalle) ins Finale einziehen.

Schmerzliche Verluste konnten halbwegs kompensiert werden

Doch so einfach wird es nicht. Denn die Rams haben im Laufe der Saison mehrere Leistungsträgerinnen abgegeben. Torhüterin Caro Walz und Torjägerin Jana Bagusat spielen mittlerweile Eishockey bei den erfolgreichen DEG-Frauen, und auch Mia Bagusat hat die Düsseldorferinnen verlassen. Entsprechend sagt Trainer Kjell Wilbert: „Mit dem Kader vom Saisonstart wären wir wohl problemlos Meister geworden, jetzt sind wir realistischer, aber es ist nicht unmöglich.“

Zumal nun – neben anderen Topspielerinnen wie Kira Riepe, Nadine Joisten, Julia Baumgartner und Jule Klement – neue Spielerinnen in die Rolle der Abgänge hineinwachsen. Susanne Schwedt, Maren Kramer, Janine Wilbert und Elena Unterlöhner zum Beispiel, oder die erst 14 Jahre alte Torfrau Melina Kokoras (14). Wilbert: „Alle sind an Bord, wir sind guter Dinge.“ bes

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