Beim Pfingstturnier des SC West sagten einige Mannschaften wegen des schlechten Wetters ab. Darunter litt die Veranstaltung aber nicht.

Beim Pfingstturnier des SC West sagten einige Mannschaften wegen des schlechten Wetters ab. Darunter litt die Veranstaltung aber nicht.
Auch die ehemaligen Spielerinnen haben nichts verlernt. Das zeigten sie bei der 57. Auflage des Pfingstturniers beim SC West.

Auch die ehemaligen Spielerinnen haben nichts verlernt. Das zeigten sie bei der 57. Auflage des Pfingstturniers beim SC West.

Lepke

Auch die ehemaligen Spielerinnen haben nichts verlernt. Das zeigten sie bei der 57. Auflage des Pfingstturniers beim SC West.

Düsseldorf. Verlernt haben die ehemaligen Handballerinnen der Freien Schwimmer das Spiel mit dem runden Leder nach Beendigung der aktiven Karriere noch immer nicht: Die Mannschaft um Elli Seinig, Conny Rubel, Elke Löhrer oder auch Janina Frankenheim stürmte bei der 57. Auflage des Pfingstturniers des SC West am Sonntag bis ins Finale. Erst dort musste sich das „Team Neusselfeld“ den noch aktiven Handballerinnen der Turnerschaft St. Tönis mit 8:12 geschlagen geben. Aber der Spaß stand im Vordergrund.

Nach 15 Jahren übernahm Sebastian Dach in diesem Jahr die Leitung des Turniers erstmals von Frank Paschke. Und der „Neue“ musste sich gleich bewähren, einige Teams sagten kurzfristig ihre Teilnahme ab, so dass am Samstag nur vier Mannschaften beim „Paradise Cup“ und am Sonntag nur insgesamt 22 Teams (zehn bei den Herren, zwölf bei den Frauen) an den Start des Pfingstturniers gingen.

Den Widrigkeiten trotzte Sebastian Dach. „Er und das erfahrene Orgateam haben ihre Sache wirklich gut gemacht. Auch die kurzfristige Abänderung des Spielplanes aufgrund der Absagen wurde problemlos gemeistert“, sagte Sprecherin Sarah Falenski. Erstmals wurde an beiden Tagen aufgrund der Witterung Glühwein ausgeschenkt. Dieser wurde später allerdings gegen Caipirinha ausgetauscht. „Aber auch mit dem Wetter können wir insgesamt zufrieden sein, der Wettergott hat es immer noch gut mit uns gemeint“, erklärte Falenski.

Erneut zeigen die Handballer, dass sie zu feiern wissen

Bei den Herren setzte sich am Sonntag erneut Verbandsligist TuS Lintorf durch, der in der kommenden Saison in der Oberliga spielen wird. Die Ratinger verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr. Zudem wurde der vom ART Düsseldorf zu den Lintorfern gewechselte Laurits Gerdes zum besten Torhüter des Turniers gewählt.

„Wir sind mit dem Turnier natürlich wieder sehr zufrieden“, sagte Falenski. „Auch die Player´s Party war wieder gut besucht.“ Und dass die Handballerinnen und Handballer feiern können, ist bekannt. So wurde bis spät in die Nacht im Chateau Rikx am Belsenplatz, unweit der Sportanlage Schorlemer Straße, gefeiert.

Herren Halbfinale: HSV Dümpten - SFD Düsseldorf 10:11; TuS Lintorf - HSG Jahn/West 9:4

Spiel um Platz 3 Dümpten - Jahn/West 10:9 nach Siebenmeters.

Finale SFD - Lintorf 4:9

Bester Spieler Florian Poeckern (SFD Düsseldorf)

Bester Torhüter Laurits Gerdes (TuS Lintorf)

Frauen Halbfinale Team Neusselfeld - HSV Solingen-Gräfrath 11:8; SFD Düsseldorf - Turnerschaft St. Tönis 11:12 nach Siebenmeters.

Spiel Platz 3 Solingen - SFD 8:13

Finale Neusselfeld - St. Tönis 8:12

Beste Spielerin Christina Upietz (St. Tönis)

Beste Torhüterin Nicole Baumann (St. Tönis)

Für den Ambulanten Kinderhospizdienst kamen beim „Weight Watchern“ 294 Euro zusammen, so dass der SC West der Organisation den gewünschten Fotodrucker für das am 25. Juni stattfindende Kinderfest übergeben kann. „Das ist natürlich ein toller Erfolg“, freute sich Falenski. „Die Mannschaften haben sich zahlreiche Tricks einfallen lassen, um das Gewicht des Handballs richtig zu erraten. So wurden Bierbänke zu Waagen umfunktioniert. Aber schön, dass wir den Ambulanten Kinderhospizdienst auch in diesem Jahr wieder einen Wunsch erfüllen können.“

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