15 000 Besucher werden auf dem Grafenberg erwartet.

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Beim Hauptrennen geht es um ein Preisgeld von 20 000 Euro. Für den Sieg gibt es 12 000 Euro. (Archiv

Beim Hauptrennen geht es um ein Preisgeld von 20 000 Euro. Für den Sieg gibt es 12 000 Euro. (Archiv

Hajo Lange

Beim Hauptrennen geht es um ein Preisgeld von 20 000 Euro. Für den Sieg gibt es 12 000 Euro. (Archiv

Düsseldorf. Es ist eines der traditionsreichsten Galopprennen überhaupt in Düsseldorf. Wenn der BMW-Preis am Samstag auf dem Grafenberg steigt, ist dies die 22. Auflage der Veranstaltung. 15 000 Besucher werden auf der Anlage erwartet. Damit gehört die Veranstaltung auch zu den zugkräftigsten Rennen in der Landeshaupstadt.

"Wir haben 120 000 Karten an unsere Kunden verschickt", sagt Mitveranstalter Thomas Timmermanns. "Dieser Renntag ist sehr wichtig und bietet die Möglichkeit, uns zu präsentieren. Wir haben auch in Zukunft vor weiterzumachen." Im Zeichen der allgemeinen wirtschaftlichen Rezession wollte Timmermanns aber keine Garantie dafür geben.

Acht Rennen sind am 20. Juni geplant, wobei das Hauptereignis der mit 20 000 Euro dotierte BMW-Preis, ein Listenrennen für dreijährige und ältere Stuten über 1400 Meter, ist.

"Es wird sehr schnell werden", vermutet Janine Trybuhl vom Düsseldorfer Reit- und Rennverein. Dabei hat sie auch gleich einen möglichen Tip für eine Dreierwette auf Lager. "Airforce schätze ich als Favoritin ein. Sie hat zuletzt ein Listenrennen in Baden-Baden gewonnen. Bum Bum und Picobella laufen ebenfalls mit guten Chancen."

Zwei Düsseldorfer Starter sind in diesem Rennen. Airforce wird am Grafenberg von Sascha Smrczek trainiert und Topkapi Diamant von Ertürk Kurdu. Wobei sich die Stute, die von Top-Jockey William Mongil geritten wird, ebenfalls schon in guter Form präsentierte und zum erweiterten Favoritenkreis gehört.

Ralf Rohnes Estejo geht in Ascot als Außenseiter an den Start

"Bei uns sind alle namhaften Trainer vertreten", sagt Janine Trybuhl, die allerdings auch eine kleinen Haken findet. "Dadurch, dass wir eine Woche vor dem Derby in Hamburg liegen, bleiben einige mögliche Starter weg. Aber wir werden die Rennen füllen."

Beim Hauptrennen werden zehn Stuten an den Start gehen, einige davon werden auch in Köln trainiert. Der erste Start erfolgt am Samstag um 14 Uhr, Einlass ist ab 12.30 Uhr, wobei der Veranstalter wegen des großen Andrangs neun Shuttle-Busse ab dem Ausweichparkplatz am Staufenplatz einsetzt.

Einen Düsseldorfer Trainer zieht es vorab nach Ascot. Ralf Rohnes Estejo startet heute in den "Prince of Wales Stakes". Estejo geht als großer Außenseiter in das Rennen und wird zu Kursen um 800:10 gehandelt. Im Siegfall gibt es für zehn Euro Einsatz 800 Euro an der Wettkasse. So ganz chancenlos ist Estejo jedoch nicht. Im vergangenen Jahr gewann der Vierjährige den Premio Roma und avancierte damit zum Gruppe I-Sieger.

© WhatsBroadcast

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