Nach der bitteren Niederlage zuhause gegen Aue schafft das Klatt-Team ein 22:20 in Saarlouis.

Handball
Für Daniel Pankofer (blaues Trikot) gab es auch in dieser Szene kein Durchkommen. Der Rückraumspieler der Vikings traf gegen Aue nur einmal und sprach von einer unerklärlichen Angst in diesem Spiel.

Für Daniel Pankofer (blaues Trikot) gab es auch in dieser Szene kein Durchkommen. Der Rückraumspieler der Vikings traf gegen Aue nur einmal und sprach von einer unerklärlichen Angst in diesem Spiel.

Sergej Lepke

Für Daniel Pankofer (blaues Trikot) gab es auch in dieser Szene kein Durchkommen. Der Rückraumspieler der Vikings traf gegen Aue nur einmal und sprach von einer unerklärlichen Angst in diesem Spiel.

Schlechter hätte der Doppelspieltag in der 2. Handball-Bundesliga für den HC Rhein Vikings nicht anfangen können. 14 Minuten waren gegen den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt aus Aue gespielt, und die Vikings hatten gerade mal einen Treffer erzielt. Und die Mannschaft von Ceven Klatt benötigte 25 Minuten, um richtig ins Spiel zu kommen. Als die Gastgeber dann nach einer schwachen Leistung in Abwehr und Angriff in die Pause gingen, lagen sie nur noch mit 9:10 zurück und hofften darauf, die zweite Hälfte für sich entscheiden zu können, auch weil ein starker Torwart Mikkel Moldrup sie mit Klasse-Paraden im Spiel gehalten hatte.

Doch die 1010 Zuschauer im Castello kamen auch im zweiten Abschnitt nicht auf ihre Kosten. „Wir waren viel zu ängstliche“, sagte Daniel Pankofer, als die Enttäuschung letztlich komplett war. Denn die Düsseldorfer hatten auch nach der Pause nie richtig ihr ganzes Leistungsvermögen zeigen können. Am Ende stand eine völlig verdiente 21:24-Niederlage.

„Ich hätte gerne ein paar Bälle weniger gehalten, wenn wir dann gewonnen hätten“, sagte der Däne im Tor der Vikings, der auch prompt ein Sonderlob des Trainers Ceven Klatt erhielt. Doch dessen Enttäuschung in diesem wichtigen Spiel war ihm deutlich anzumerken, obwohl die Vikings nur wenige Stunden zuvor, die positive Nachricht und die Lizenz für die kommende Saison erhalten hatten. „Der Knackpunkt waren die ersten 15 Minuten. Da ist uns wenig eingefallen“, sagte Klatt. „Wir kommen zur Pause ran und danach ist der Abstand dann wieder zu groß geworden. Wir waren einfach nicht locker genug.“

Am Ende haben die Gäste ein Stückchen mehr zuzusetzen

Obwohl der Fokus zuvor eindeutig auf dem Heimspiel gegen den EHV Aue gelegen hatte, mussten die Vikings nun gestern in Saarlouis versuchen, verlorenes Terrain wieder gut zu machen. Und das gelang ihnen mit dem hart umkämpften und knappen 22:20 (9:11)-Erfolg nach einem Pausenrückstand. Das Gastspiel der Vikings beim Tabellenschlusslicht wurde von den Defensivreihen dominiert. „In der zweiten Halbzeit haben wir vorne bessere Entscheidungen getroffen und hatten am Ende sicher auch etwas mehr zuzusetzen“, sagte Klatt, für den in der Offensive Alexander Oelze und Niklas Weis herausstachen. „Jetzt haben wir sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Das ist eine schöne Momentaufnahme, die uns gut tut“, sagte Klatt. Am nächsten Samstag empfangen die Vikings den DJK Wölfe Rimpar um 18 Uhr im Castello.

© WhatsBroadcast

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