Nach dem 0:3 im Derby gegen den SC West ist der Aufsteiger nicht mehr zu retten und geht runter.

Fußball-Oberliga
Der SC West (hier mit Maciej Zieba) hat den Ball, der DSC rennt hinterher. So sah es gestern häufiger aus.

Der SC West (hier mit Maciej Zieba) hat den Ball, der DSC rennt hinterher. So sah es gestern häufiger aus.

Lepke

Der SC West (hier mit Maciej Zieba) hat den Ball, der DSC rennt hinterher. So sah es gestern häufiger aus.

Rassige Zweikämpfe und Emotionen hätten sich wohl alle der 70 Zuschauer des Derbys der Fußball-Oberliga zwischen dem DSC 99 und dem SC West gewünscht. Zu sehen bekamen sie aber ein weitestgehend langweiliges Lokalduell, das die hochfavorisierten Gäste aus Oberkassel gegen das Tabellenschlusslicht standesgemäß mit 3:0 (1:0) für sich entschieden und den DSC damit auch rechnerisch in die Landesliga schossen.

Warum der Abstieg des „Clubs“ schon sechs Spieltage vor dem Saisonende besiegelt ist, wurde auch gestern auf dem Kunstrasenplatz an der Windscheidstraße wieder deutlich. Man konnte der Elf von Andreas Billetter zwar nicht absprechen, dass sie wollte. Aber die Qualität genügte einfach nicht, um den weitestgehend im Sparmodus agierenden Gästen beizukommen. Schon einfache Diagonalbälle des nach einer Gelbsperre ins Team zurückgekehrten SCW-Innenverteidigers Rico Weiler brachten die Abwehr des DSC in Bedrängnis. Der defensiv kaum geforderte, aufgerückte Rico Weiler war es dann auch, der den SC West nach gut einer halben Stunde in Führung brachte. Dass der Jubel aufseiten der Oberkasseler sehr verhalten ausfiel, war auch ein Zeichen dafür, dass mit dem sich nun anbahnenden Spielausgang ohnehin jeder gerechnet hatte. Endgültig klare Verhältnisse herrschten nach dem Doppelschlag von Dennis Ordelheide (56.) und Andrej Hildenberg (58.). Der eingewechselte DSC-Routinier Soufian Yasir scheiterte danach noch mit einem Foulelfmeter an Almantas Savonis. Dieser Fauxpas hatte ebenso wenig Auswirkung auf den Spielausgang wie die berechtigte gelb-rote Karte für Youssef Driouch wegen wiederholten Foulspiels (88.).

0:3 – Straelen zeigt der TuRU die Schwächen klar auf

Das Leben schwermachen wollte die TuRu dem SV Straelen. Doch daraus wurde nichts. Bei der 0:3 (0:1)-Niederlage mussten die Oberbilker die Überlegenheit des Tabellenführers anerkennen. „Straelen hat gespielt wie ein Tabellenführer. Sie haben aus ihren Chancen wesentlich mehr herausgeholt als wir“, sagte TuRUs Trainer Samir Sisic nach der Partie.

Die inzwischen von Marcus John trainierten Platzherren nutzten insbesondere die Schwächen auf TuRUs rechter Abwehrseite gnadenlos aus. Straelens Torjäger Rene Jansen veredelte dann auch einen Angriff über diese Flanke zum 1:0 aus Sicht des SVS (17.). Die TuRU kam fortan etwas besser in die Partie und hatte durch Saban Ferati auch eine große Ausgleichschance. Doch während der Routinier diese liegenließ, schlug der SVS in einer nun offeneren zweiten Hälfte im Anschluss an eine sehenswerte Einzelaktion ein weiteres Mal zu (65.). Straelens Coach Marcus John konnte nun auch seinen rotgefährdeten Mittelfeldspieler Kevin Weggen durch Philipp Brouwers ersetzen. Dieser führte sich mit dem Treffer zum 3:0-Endstand (83.) dann auch gleich prima ein.

© WhatsBroadcast

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