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Norbert Krings

Norbert Krings

Sergej Lepke

Norbert Krings

Die beste Nachricht der Woche für alle Fortuna-Fans war völlig unabhängig von Spiel und Ergebnis gegen Hannover 96. Fortuna und Friedhelm Funkel einigten sich auf die Zusammenarbeit für ein weiteres Jahr bis zum Ende der Saison 2017/18. Lange hatte der Club nicht mehr einen so beliebten Trainer, der erfreulich unaufgeregt und von Starallüren weit entfernt ist. Alle, die mit ihm zusammenarbeiten, schätzen ihn als angenehmen Menschen.

Funkel, bald 63, kommt zwar aus einer völlig anderen Generation als seine Spieler, aber er versucht sie zu verstehen und ein offenes Ohr für ihre Probleme und Themen zu haben. Trotzdem ist er ihnen gegenüber klar und muss sich nicht verbiegen, wenn er einem Spieler sagen muss, dass er nicht mehr mit ihm plant. Denn seine Argumente sind nachvollziehbar und haben nur eins im Sinn: das Wohl des Vereins. Zudem hat er seinen Worten Taten folgen lassen und setzt auf die Jugend, ohne sie zu verheizen.

Funkel hat Erfolg, weil er klare Vorstellungen hat, die er und die Mannschaft auch umsetzen können. Diesen Erfolg und diesen Zuspruch hatte er zuvor auf seinen Stationen nicht überall. Aber dort, wo er Zeit bekam und ihm vertraut wurde, zeigte sich sein glückliches Händchen für die Arbeit mit einer Mannschaft, die willig und gut zusammengestellt ist. Wenn alle Beteiligten den Ball flach halten, könnte der von Fortuna und Funkel eingeschlagene Weg dorthin führen, wo alle den Verein irgendwann gerne dann auch länger sehen möchten: in die Bundesliga.

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