Freude bei Göhler, Straßner, Schmidt und Baar.

Strassner
Andreas Straßner (li.) holte sich den Deutschen Meistertitel im Marathon in der Altersklasse M35. Foto: Archiv

Andreas Straßner (li.) holte sich den Deutschen Meistertitel im Marathon in der Altersklasse M35. Foto: Archiv

dpa

Andreas Straßner (li.) holte sich den Deutschen Meistertitel im Marathon in der Altersklasse M35. Foto: Archiv

Frankfurt. Im Rahmen des Frankfurt-Marathons fanden am Sonntag auch die Deutschen Meisterschaften über die 42,2 Kilometer statt. Der ART holte mit seinen Top-Läufern Gold in der Team-Wertung. In der TV-Live-Übertragung des hessischen Rundfunks waren die Kommentatoren nicht so ganz firm mit den Läufern im schwarzen Trikot des ART. Da wurde Philipp Baar, immerhin Deutscher Meister im Halb-Marathon, immer wieder mit dem Vornamen „Marcel“ bedacht. Auch Co-Kommentator Dieter Baumann lag bei der Bewertung der Läufer mehrmals nicht richtig und hielt Timo Göhler (ART) lange Zeit für den Deutschen Vizemeister. Göhler wurde Fünfter bei seinem ersten Marathon-Lauf überhaupt und schaffte die Strecke in der angepeilten Zeit von unter 2:20 Stunden in 2:19:18 Stunden. 70 Sekunden hinter ihm erreichte Andreas Straßner (38/ART) als Sechster das Ziel und verteidigte damit den nationalen Titel bei der M 35.

Straßner hatte zusammen mit Göhler, zwischen zehn und 15 Kilometer bei heftigstem Gegenwind „überpaced“, steigerten sie doch ihren Kilometer-Schnitt bis dahin von 3:15 auf 3:08 Minuten und lagen damit auf Kurs von sensationellen Endzeiten von 2:15 Stunden. Als es nach 30 Kilometern beim „Mann mit dem Hammer“ vorbei ging, hatten sie so schwere Beine, dass es nur noch darum ging, irgendwie ins Ziel zu kommen. Dort registrierten sie, dass nach dem Halb-Marathon-Titel auch der Team-Titel auf der vollen Distanz dem ART gehörte.

Um so größer war die Freude bei Timo Göhler, Andreas Straßner, Paul Schmidt und Philipp Baar, die nochmals zu Saisonende alle Kräfte mobilisierten. B.F.

© WhatsBroadcast

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