Beim PSD-Bank-Meeting starten am Mittwoch 131 Top-Athleten aus 36 Nationen.

US-Stabhochspringerin Sandi Morris verewigt sich schon einmal per Selfie mit ihren ersten Eindrücken von der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle.
US-Stabhochspringerin Sandi Morris verewigt sich schon einmal per Selfie mit ihren ersten Eindrücken von der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle.

US-Stabhochspringerin Sandi Morris verewigt sich schon einmal per Selfie mit ihren ersten Eindrücken von der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle.

David Young

US-Stabhochspringerin Sandi Morris verewigt sich schon einmal per Selfie mit ihren ersten Eindrücken von der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle.

Düsseldorf. Ihr Lächeln ist frech und fröhlich, und sie ist so etwas wie das Gesicht des am Mittwoch in Düsseldorf stattfindenden PSD-Bank-Leichtathletik-Meetings. Die US-Amerikanerin Sandi Morris hat sich bei den Olympischen Spielen in Rio die Silbermedaille im Stabhochsprung gesichert und will am Mittwoch (ab 18 Uhr) im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus. „Ich bin sehr gut in Form und habe mir nach der übersprungenen 5-Meter-Marke den Weltrekord als nächstes großes Ziel gesetzt“, sagte die 24-Jährige, die allerdings noch lieber bei optimalen Bedingungen im Freien springt als unter dem Hallendach. So wären auch die von Meeting-Direktor Marc Osenberg im Wettbewerb erhofften 4,81 Meter neuer Meeting-Rekord, da bisher in den elf Jahren noch kein Stabhochsprung-Wettbewerb der Frauen stattgefunden hat. „Das Feld ist sehr stark und ich werde alles daran setzen, eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen“, sagte Morris, die auch genau weiß, dass für einen (Hallen-)Weltrekord wirklich alles passen muss.

Das gilt auch für die vielen anderen Weltstars des Meetings, das inzwischen wie nur vier andere Veranstaltungen zur Weltserie der Hallen-Meetings (IAAF World Indoor Tour) gehört. „Die Zuschauer in der mit 2000 Plätzen ausverkauften Halle und die TV-Zuschauer von Eurosport werden in jeder der zwölf Disziplinen, die wir anbieten, Weltklasse-Athleten sehen“, verspricht Osenberg. „Es sind 32 Medaillengewinner der Hallen-WM am Start und viele Topstars, die sich bei uns auch für die weiteren Hallen-Wettkämpfe und -Großereignisse qualifizieren oder empfehlen können.“

Auch über eine Änderung des Formates wird nachgedacht

Dabei ist auch der Kubaner Daniel Ortega, der Silber über 110 Meter Hürden in Rio gewonnen hat. „Wir haben diesen Weltklasse-Athleten noch kurzfristig verpflichten können“, erklärte Stefan Hölzel, der Marketing-Leiter der PSD-Bank Rhein Ruhr, der im Auftrag des Titelsponsors sehr daran interessiert ist, dass sich das Meeting jedes Jahr weiterentwickelt. „Wir wachsen hier in Düsseldorf als Sportstadt und wollen uns auch beim Meeting kontinuierlich steigern.“

Doch da scheinen Grenzen gesetzt zu sein. „Über eine Kapazität von 2000 Zuschauern kommen wir bei unserer Halle an der Arena nicht hinaus“, sagte Martin Ammermann, Geschäftsführer der Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH. Doch damit ist es nicht getan. Berlin hat jüngst eine Leichtathletik-Veranstaltung ohne Rundbahn auf die Beine gestellt, die 14 000 Zuschauer begeistert hat. So etwas könnte in Düsseldorf im Rather Dome auch möglich sein. Und Hölzel schließt die Einbeziehung der Messehallen oder der Esprit-Arena nicht gänzlich aus. „Ich erwarte, dass sich das Meeting weiterentwickelt und wir weiterhin stolz sein können, dass es unseren Namen trägt.“

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