Die 15-Jährige dominierte über 60 Meter. Carolyn Moll siegte ebenfalls bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften.

Jessie Maduka ist ein großes Sprint-Talent.
Jessie Maduka ist ein großes Sprint-Talent.

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Jessie Maduka ist ein großes Sprint-Talent.

Leverkusen. Für die Düsseldorfer Leichtathleten gab es bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften in Leverkusen vier Goldmedaillen. Dazu kamen dreimal Silber und zweimal Bronze. Im Vorjahr hatte Düsseldorf drei Medaillen geholt, gestern waren es neun. Die 15-jährige Jessie Maduka (ART) überraschte die ältere Konkurrenz in der U-20-Klasse mit ihrem Sprintsieg in 7,50 Sekunden über 60 Meter, zuvor hatte sie Silber über 200 Meter in 24,44 Sekunden gewonnen.

Erst am vergangenen Mittwoch hatte die 21-jährige ART-Sprinterin Carolyn Moll ihren Deutschen Hochschul-Meistertitel verteidigt. Gestern tat sie das in 7,39 Sekunden über 60 Meter auch bei den „Westdeutschen“. Vor den Augen des Bundestrainers boten Düsseldorfs Sprinterinnen in den Königs-Disziplinen viel Anlass zu ungläubigem Staunen. Warum die Wattenscheiderin Yasmin Kwadwo nicht zum Finale antrat, konnte Carolyn Moll aber nicht erklären. „Ich wäre zu gerne gegen sie gelaufen“. Im Vorlauf hatte Moll die beste Zeit mit 7,44 Sekunden erreicht (Kwadwo 7,47 Sekunden).

Laura Vierbaum und die Staffel holen in Leverkusen ebenfalls Gold

Das dritte Gold sicherte sich über 800 Meter Laura Vierbaum (ART) in 2:12,35 Minuten. Auch die ART-Staffel dominierte in 1:41,21 Minuten das Rennen über 4 x 200 Meter. Jessie Maduka, Annika Schachtschneider, Anahid Ndouop und Maike Schtaschneider wollen nun in 14 Tagen Deutsche Meister werden. Silber gewannen die TuSA Geherin Lea Dederichs mit einer Steigerung um fast 50 Sekunden auf 16:35,83 Minuten über 3000 Meter, und auch Verena Jansen (ASC) bekam Silber beim Stabhochsprung (3,65 m). Bronze holte Nordrheinmeister Daniel Laps (ASC) über 800 Meter der U-20-Klasse in neuer Bestzeit von 1:59,22 Minuten wie auch die ART-Drespringerin Anahid Ndouop beim Dreisprung (11,02 Meter).

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