Bei der 22. Auflage gehen 4000 Läufer an den Start. Hosea Tui setzt sich durch.

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Bei idealem Laufwetter wurden auf der Kö gute Zeiten erzielt.

Bei idealem Laufwetter wurden auf der Kö gute Zeiten erzielt.

Bernward Franke

Bei idealem Laufwetter wurden auf der Kö gute Zeiten erzielt.

Düsseldorf. Auch die 22. Auflage des Kö-Laufes wurde zu einem großen Erfolg. Fast 4000 Läufer gingen am Sonntag an den Start, knapp 3800 erreichten das Ziel.

"Ich bin mit der Veranstaltung sehr zufrieden", sagte Organisationschef Jan Winschermann (Rhein-Marathon) nach der sonntäglichen Strapaze, die er mit den bewährten Mitarbeitern souverän über die Runden brachte.

Nicht alle Rennen wurden allerdings pünktlich gestartet. Ausgerechnet der Hauptlauf - zur Erinnerung an den im Vorjahr verstorbenen ehemaligen Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin - verzögerte sich.

Bis Starter Thomas Allofs die Elite auf die Strecke lassen konnte, mussten sich die Läufer sechs Minuten gedulden, weil vorher die Jedermann-Läufer über vier Kilometer die Kö überfüllt hatten.

Im Hauptlauf machte sich gleich eine afrikanische Läuferschar auf und davon. Am Ende gewann der Keniate Hosea Tui nach 29:01 Minuten vor seinem Landsmann Peter Bett (29:08Minuten), der 500 Meter vor dem Ziel schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.

1. Hosea Tui (KEN) 29:01 Min. 2. Peter Bett ( KEN) 29:08, 3.Stanley Salil ( Kenia) 29:19, 4.Gidena Mirach (ETH) 29:20, 5.Faustin Staerehe (TAN) 30:20, 6. Daniel Kurui ( KEN) 30:43, 7.Manuel Meyer (31:16)

1. Sabrina Mockenhaupt 32:22, 2. Shitaye Debelu (ETH) 32:28, 3. Selly Kaptich (KEN) 33:41, 4. Veronica Cheboi (KEN) 33:57, 5. Luminita Zaituc (34:01), 6. Ruth Chepkoech ( KEN) 34:18, 7.Hollie Rowland 34:23

Vorjahrs-Sieger Stanley Salil (Kenia) wurde diesmal Dritter (29:18). "Im Vorjahr war es mir viel besser ergangen, da war ich noch eine halbe Minute schneller", sagte Stanley Salil. Bester Düsseldorfer war der ART-Langstreckler Sebastian Hadamus (32:54 Min.) als Elfter. Als 13. kam Alexander Goßmann (SFD 75) in 33:22 Minuten ins Ziel.

Sabrina Mockenhaupt setzt sich über zehn Kilometer im Spurt durch

Bei den Frauen gab es einen umjubelten Sieg einer deutschen Läuferin. Die Kölnerin Sabrina Mockenhaupt (32:22 Minuten) hängte auf den letzten 500 Metern die Äthiopierin Shitaye Debelu um sieben Sekunden ab. "Ich musste ganz schön was tun, um sie noch zu schlagen", sagte eine zufriedene Sabrina Mockenhaupt.

Den Meilen-Lauf über 1,6 Kilometer gewann Wolfram Müller (Pirna) in 4:04 Minuten. Als bester Düsseldorfer erreichte Julian Ziob (SFD 75) in 4:24 Minuten das Ziel als Sechster.

Schade war nur, dass sich die besten Düsseldorfer Nachwuchsläufer wegen der gleichzeitig ausgetragenen Nordrhein-Schülermeisterschaften in Bottrop Sonntag nicht auf der Kö präsentieren konnten.

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