Nach dem 4:1 in Hilgen kann die Moeser-Elf gegen Bocholt Pflicht erfüllen.

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Der Werstener Fred Adomako (Mitte) behauptet in dieser Szene den Ball gegen zwei Hilgener.

Der Werstener Fred Adomako (Mitte) behauptet in dieser Szene den Ball gegen zwei Hilgener.

Jürgen Venn

Der Werstener Fred Adomako (Mitte) behauptet in dieser Szene den Ball gegen zwei Hilgener.

Düsseldorf. Der SV Wersten 04 hat den ersten Teil seiner Hausaufgaben erledigt. Im ersten Relegationsspiel um den Verbleib in der Fußball-Landesliga schlug die Mannschaft von Frank Moeser am Pfingstsonntag die TG Hilgen mit 4:1 (3:0). Gegen Olympia Bocholt (schlug Hilgen 3:0) steht dem SVW nun am Mittwoch (19.30Uhr) auf eigenem Platz ein echtes Endspiel bevor. Der Sieger dieser Dreier-Gruppe bleibt in der Landesliga, sofern die Spielvereinigung Velbert den Klassenerhalt in der NRW-Liga schafft.

Horst Giebel behielt also Recht. Der Assistent von Frank Moeser hatte sich die Partie zwischen Hilgen und Bocholt angeschaut und die TG als das "zwei Klassen schwächere Team" identifiziert. Auch der eigene, kleine Ascheplatz gereichte Hilgen am Sonntag nicht zum Vorteil. Die Gäste vom Dechenweg hatten die Nerven und den Gegner besser im Griff. Nach nur zwölf Minuten hatten der wieder genesene Jens Weihrauch und Fred Adomako jeweils einmal den Pfosten getroffen.

Es dauerte dann eine knappe halbe Stunde, ehe Christian Lindemann nach einer Ecke von Dirk Engel vor knapp 100mitgereisten Fans per Kopf das überfällige 1:0 gelang (26.). Eine Viertelstunde und zwei Engel-Tore später war die einseitige Begegnung bereits entschieden. Angreifer Engel krönte seine starke Leistung mit einem Kopfball- (41.) und einem Abstaubertor.

Die Platzherren bäumten sich nach dem Seitenwechsel kurzzeitig noch einmal auf. Trotz eines Platzverweises (48.) kam die TG auf 1:3 heran (55.). Doch die Moeser-Elf fing sich und schlug noch einmal zu. Der kurz zuvor eingewechselte Swan Oehme traf aus 18 Metern zum 4:1. "Ich war überrascht, wie gut wir mit der ungewohnten Asche zurecht kamen", meinte Horst Giebel und blickte nach vorne. "Wenn wir den gleichen Siegeswillen zeigen, können wir Bocholt schlagen."

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