Sein Rückzug hinterlässt in dieser Sportart eine große Lücke.

Saisoneröffnung ART Düsseldorf
Peter Kluth verabschiedet sich aus der Leichtathletik.

Peter Kluth verabschiedet sich aus der Leichtathletik.

Marianne Mueller

Peter Kluth verabschiedet sich aus der Leichtathletik.

Düsseldorf. In den vergangenen sieben Jahren hat sich der Düsseldorfer Rechtsanwalt Peter Kluth mit allergrößtem ideellen, fachlichen und finanziellen Engagement als „Wiederbeleber“ und Motor der Höchstleistungs-Leichtathletik in Düsseldorf sehr erfolgreich eingebracht. Das höchst bewundernswerte Engagement des 46-Jährigen geht nun zu Ende. „Ich habe mich aufgrund eines konkreten Angebotes entschlossen, eine andere ehrenamtliche Tätigkeit rund um den Düsseldorfer Sport wahrzunehmen, die sich auf zahlreiche Sportarten erstreckt. Nach den Ansprüchen, die ich an mich selbst stelle, lässt sich eine offizielle Tätigkeit für einen einzelnen Düsseldorfer Verein wegen potentieller Interessenkonflikte hiermit nicht verbinden“, erklärte Peter Kluth zu seinem Rückzug bei ART-Leichtathletik.

„Wie man sich sicherlich denken kann, ist mir die Entscheidung sehr, sehr schwer gefallen“, schilderte Kluth seine Gefühle zum Abschied. Kluth will versuchen, auch künftig bei vielen Leichtathletik-Veranstaltungen dabei zu sein. „Den Düsseldorfer LA-Vereinen, den Athleten und Eltern bleibe ich eng verbunden und stehe für Rat auch gerne jederzeit zur Verfügung“.

Der Abschied Kluths von der Leichtathletik hat sicherlich auch den Grund, dass die Bedeutung dieser Kernsportart der Olympischen Spiele zuletzt in Deutschlands sportlicher Gesellschaft und auch in Düsseldorf immer kleiner geworden ist. „Sportarten wie die Leichtathletik müssen aber integraler Bestandteil unserer Gesellschaft bleiben, ihre prägende Wirkung gerade auch für die Entwicklung von Sportlern im Kinder- und Jugendbereich ist kaum zu ersetzen“, schrieb Kluth auf der Internetseite des ART Düsseldorf.

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