Das Team von Nico Sussenburger rutscht zunächst bis zum Frühjahr aus den Play-off-Rängen.

Nachdem die Damen von Trainer Nico Sussenburger ihr erstes Spiel des Wochenendes gegen Rot-Weiss Köln am Ende aus der Hand gaben und mit 1:3 auf fremden Terrain verloren hatten, kam das Team vom Seestern auch gestern zu keinem Dreier und musste sich mit einem 1:1 in Mülheim begnügen.

Erst im zweiten Durchgang brachte der DHC bei der Begegnung in in Köln ihre leichte Überlegenheit in der 36. Minute durch Elisa Gräve nach eine Ecke dann aber auf die Anzeigentafel. Die DHC-Damen verpassten es in der Folge jedoch, ein zweites Tor nachzulegen und mussten im letzten Viertel durch Julia Busch auch nach einer Ecke den Ausgleich hinnehmen.

Nur vier Minuten später erzielte die Kölnerinn Hanna Gablac nach einer starken Einzelaktion die Führung für die Gastgeber. Im Anschluss daran versuchte die Sussenburger-Truppe noch einmal alles um ins Spiel zurückzukommen. Pia Grambusch erzielte kurz vor Schluss den letzten Treffer aufs leere Tor, nach dem der DHC die Torfrau vom Feld genommen hatten. „Wir haben den Sack nicht zugemacht und waren im letzten Viertel nicht mehr sortiert“, sagte DHC-Betreuerin Soubusta-Hoppe.

Bei Uhlenhorst Mülheim trifft nur Greta Gerke zum 1:1

Einen Tag nach der aus Düsseldorfer Sicht ärgerlichen Niederlage gegen Köln, kamen die DHC-Damen auch im Spiel gegen Mülheim nicht über ein 1:1 hinaus. „Das Spiel hatte passables Bundesliga-Niveau. Zum Abschluss hätte ich mir das aber anders gewünscht.“, sagte Nico Sussenburger. Auch in dieser Partie machte der DHC im Gesamteindruck die bessere Figur, obwohl die Düsseldorferinnen in der 24. Minute zunächst in Rückstand geraten waren. Greta Gerke glich aber noch aus. Trotzdem rutscht der DHC bis zum Frühjahr vorerst aus den Play-off-Plätzen und belegt mit 20 Punkten den fünften Rang. Der Kampf um das Final-Four am Ende dieser Saison wird dann im April nächsten Jahres fortgeführt.

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