Vorher findet am Sonntag noch das Pflichtspiel in Hönnepel statt.

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Simon Deuß ist im Sturm des SC West gesetzt. Archiv

Simon Deuß ist im Sturm des SC West gesetzt. Archiv

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Simon Deuß ist im Sturm des SC West gesetzt. Archiv

Düsseldorf. Für die Oberliga-Fußballer des SC West fällt der Karneval in diesem Jahr ein Stück weit kürzer aus. Während sich am Sonntag auf der Königsallee zahlreiche Jecken beim Straßenkarneval für den Rosenmontagszug einschunkeln, macht sich die Mannschaft von Marcus John am Vormittag auf den weiten Weg nach Kalkar. Dort steht mit dem Nachholspiel beim SV Hönnepel-Niedermörmter für den Tabellenneunten die erste Pflichtaufgabe des Jahres an. Alleine ein kurzer Blick auf die Tabelle verrät, was den SC West auf dem „bebenden Acker“ erwartet. Hönnepel belegt nach einer missratenen Hinserie mit nur sieben Punkten weit abgeschlagen den letzten Tabellenplatz und übt sich nun mit dem zurückgekehrten Trainerfuchs Georg Mewes an einer (schier unmöglichen) Aufholjagd. „Hönnepel muss voll auf Sieg spielen. Das gibt uns Räume, die wir hoffentlich nutzen können“, sagt Marcus John.

Ohne Hashimoto ändert der SC West sein Spielsystem

Dem Trainer des SC West kommt diese Ausgangslage gelegen, muss er sein Team nach dem Abgang seines besten Stürmers Shunya Hashimoto zum Regionalligisten Fortuna U 23 im Vergleich zur Hinrunde ohnehin taktisch etwas anders ausrichten. „Wir werden ohne Shunya nun etwas abwartender agieren“, erklärt John. Wie das konkret aussehen wird, verriet der A-Lizenzinhaber noch nicht. Im Angriff dürfte Simon Deuß gesetzt sein. Nach seiner wieder einmal vielversprechenden Vorbereitung darf sich auch Dennis Ordelheide Hoffnung machen, am Sonntag in der Startelf zu stehen, zumal Neuzugang Anton Bobyrew beruflich bedingt noch nicht zur Verfügung steht. Neben Bobyrew muss John zum Restrundenstart auch ohne die verletzten Tim Kosmala und Manuel Haber auskommen.

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