Doch eine Reform der Spielklassen kann für spätes Glück sorgen.

Die Judo Mannschaft des Post SV Düsseldorf hat am Wochenende zum finalen Verbandsliga-Kampftag nach Düsseldorf eingeladen. Alle Teams waren in Bestbesetzung angereist, denn es ging an diesem letzten Kampftag für alle Teams um den Aufstieg in die Oberliga. Mit dem TV Dellbrück und dem Remscheider TV waren inklusive des Post SV die drei besten Mannschaften des Jahres zusammengekommen. Dies bewies die erste Begegnung zwischen dem Tabellendritten Remscheid und dem Tabellenersten Dellbrück. Remscheid konnte diese Begegnung knapp mit 6:4 für sich entscheiden. Dann griff der Tabellenzweite, der Post SV, ins Geschehen ein. Gegen Remscheid war es eine enge Begegnung. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber 2:3 zurück. In der zweiten Runde konnte die Begegnung aber gedreht werden, so dass sich der Post SV noch knapp ein 5:5 erkämpfen konnten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Düsseldorfer Tabellenführer.

Mit einer Niederlage endet der entscheidende Vergleich

Dieser Rückenwind sollte für die Begegnung gegen Dellbrück genutzt werden. Nach der Hinrunde stand es in einem spannenden Vergleich 3:2 für die Gäste. Der Post SV versuchte alles und stellte das Team für die Rückrunde geringfügig um, was aber nicht half. Mit 6:4 ging der Kampf insgesamt an Dellbrück. Somit hatte der Post SV das Rennen um den Aufstieg in die Oberliga knapp verloren und beendete die großartige Saison 2017 auf Platz zwei. Da der Judoverband eine Reform der oberen Bundesligen plant, kann es sein, dass Düsseldorf als Tabellenzweiter doch aufsteigen kann. Mit einer Entscheidung ist zum Jahreswechsel zu rechnen. Red

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