Der Lokalmatador vom Judoclub 71 Düsseldorf trifft beim Judo Grand Prix zum Auftakt auf einen Brasilianer.

Judo Grand Prix
Johannes Frey freut sich nach Bronze bei den Deutschen Meisterschaften (hier im Foto) auf den nächsten großem Wettkampf, der an diesem Wochenende in Düsseldorf stattfindet.

Johannes Frey freut sich nach Bronze bei den Deutschen Meisterschaften (hier im Foto) auf den nächsten großem Wettkampf, der an diesem Wochenende in Düsseldorf stattfindet.

JC 71

Johannes Frey freut sich nach Bronze bei den Deutschen Meisterschaften (hier im Foto) auf den nächsten großem Wettkampf, der an diesem Wochenende in Düsseldorf stattfindet.

Düsseldorf. Beim Judo geht es um die maximale Wirkung mit minimalem Aufwand. Wie sich dies in einem Teilnehmerfeld der Extraklasse am besten umsetzen lässt, beweisen an diesem Wochenende wieder einmal zahlreiche internationale Spitzenathleten beim Judo Grand Prix in Düsseldorf. Das deutsche Team geht mit den neuen Bundestrainern Richard Trautmann und Claudiu Pusa an den Start und besteht neben erfahrenen Judoka auch aus vielen Nachwuchstalenten. Insgesamt sind 346 Kämpfer (140 Frauen und 206 Männer) gemeldet, 49 von ihnen kommen aus Deutschland.

In der Klasse bis 100 Kilogramm trifft Lokalmatador Johannes Frey vom JC 71 Düsseldorf in der ersten Runde auf Leonardo Goncalves aus Brasilien. „2020 will ich bei den Olympischen Spielen in Tokyo dabei sein. Mein Ziel ist aber nicht nur die Teilnahme, sondern dann will ich auch Gold gewinnen“, formulierte Johannes Frey bereits vor einem Jahr seine hohen Ansprüche. An diesen hat sich seitdem nichts geändert. Sein Bruder Karl-Richard, der für den TSV Bayer Leverkusen an den Start geht, bekommt es beim Grand Prix in Runde zwei mit dem Sieger der Begegnung Abdulvakhov Sattorov (Tadschikistan) gegen Emil Mattsson (Schweden) zu tun. Ein Finale der beiden Freys wäre für die Brüder etwas ganz Besonderes - spätestens in einem oder zwei Jahren soll es bei einem großen Event mal dazu kommen.

Mit Tina Trstenjak (Slowenien/-63 kg), Emilie Andeol (Frankreich/+78 kg) und Teddy Riner (Frankreich/+100 kg) sind drei Olympiasieger von den Spielen in Rio de Janeiro in Düsseldorf mit dabei.

Vielversprechende Talente messen sich mit der Welt-Elite

Zuletzt gute Form stellten einige der „jungen Wilden“ aus dem deutschen Team unter Beweis. Eduard Trippel (Rüsselsheim/-90 kg) konnte im Finale bei der DEM in Duisburg Marc Odenthal besiegen. Und Anna-Maria Wagner beweist schon seit der U 21-Europameisterschaft 2016, dass sie auch auf internationaler Bühne mehr als nur mithalten kann. Zu Beginn des Jahres gewann sie zudem auch den Deutschen Meistertitel in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm. Mit Moritz Plafky (-60 kg), Patrycia Szekely (-52 kg) oder Lukas Vennekold (-66 kg) warten weitere amtierende Deutsche Meister und vielversprechende Talente darauf, sich in Düsseldorf mit der Weltelite messen zu können.

Der Judo Grand Prix beginnt am Samstag und am Sonntag jeweils ab 10 Uhr. Einlass in der Halle an der Siegburger Straße ist an den jeweiligen Wettkampftagen ab 9 Uhr. Die Kämpfe beginnen dann ab 10 Uhr und die Finalkämpfe sind auf 17 Uhr gelegt. Viele nationale und internationale Judoka und Medaillengewinner gehen an den Start.

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