In Saarbrücken verliert der Rekordmeister mit 2:3.

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Kamal Achanta verlor erstmals glatt mit 0:3.

Kamal Achanta verlor erstmals glatt mit 0:3.

dpa

Kamal Achanta verlor erstmals glatt mit 0:3.

Düsseldorf. Diese Niederlage können die Profis der Borussia problemlos verschmerzen. Am 14. Spieltag der Tischtennis-Bundesliga musste sich der Rekordmeister am Sonntag erstmals geschlagen geben. Durch das 2:3 beim 1. FC Saarbrücken ist lediglich die Chance dahin, eine perfekte Bundesliga-Saison ohne Niederlage abzuschließen. Als weiterhin souveräner Tabellenführer hat der bereits feststehende Pokalsieger und Champions League-Halbfinalist jedoch weiterhin beste Aussichten auf den Gewinn des Triples.

Wie schon eine Woche zuvor in Hagen hatte die Borussia auf einen Einsatz von Spitzenspieler Timo Boll verzichtet, um dem lange verletzten Patrick Franziska weitere Matchpraxis zu verschaffen. Bei seiner Dreisatz-Niederlage gegen Bojan Tokic musste der Nationalspieler erneut feststellen, dass er auf dem Weg zu guter Wettkampfform noch ein Stück zu gehen hat. Tokics Erfolg war aus Sicht der Gastgeber letztlich der Schlüssel zum Sieg, weil sich ihr Topspieler Tiago Apolonia keine Blöße gab.

Patrick Franziska bekommt wichtige Wettkampfpraxis

Der amtierende Mannschafts-Europameister hielt zunächst Kamal Achanta relativ klar in drei Sätzen in Schach und gab im entscheidenden fünften Spiel auch Panagiotis Gionis mit 3:0 das Nachsehen. Da half es der Borussia in der Endabrechnung auch nichts, dass sich sowohl Gionis als auch Achanta in ihren Einzeln gegen den Franzosen Adrien Mattenet behaupten konnten.

In Anbetracht von immer noch sechs Punkten Vorsprung auf den Zweiten aus Fulda war die erste Saisonniederlage nicht mehr als ein Schönheitsfehler. Dass Danny Heister die komfortable Situation in der Bundesliga ausnutzt, Patrick Franziska zur notwendigen Spielpraxis zu verhelfen und Timo Bolls Kräfte zu schonen, könnte sich in der entscheidenden Phase der Saison auszahlen. Denn im Endspurt wird die Borussia alle vier Spieler in Topform benötigen.

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