Fortunas Trainer schaut vor allem auf das Training. Von den Testspielen erhofft sich Kurz weitere Fingerzeige.

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Auch Lukas Schmitz bleibt ein Kandidat für die Sechser-Position in der Mannschaft von Fortuna.

Auch Lukas Schmitz bleibt ein Kandidat für die Sechser-Position in der Mannschaft von Fortuna.

Wolff

Auch Lukas Schmitz bleibt ein Kandidat für die Sechser-Position in der Mannschaft von Fortuna.

Düsseldorf. Der erste Test unter der Regie des neuen Fortuna Trainers ist absolviert. Für aussagekräftige Aussagen, mit welchem Personal und welcher Taktik Marco Kurz genau plant, ist es noch zu früh. Doch Fingerzeige gab es genügend nach dem 2:1-Erfolg im Vorbereitungsspiel gegen Fortuna Köln am Sonntagmorgen, um zu spekulieren, wie der neue Cheftrainer tickt. Ob Kurz bei den beiden zentralen Innenverteidigern eine Änderung vornehmen will, ist eher unwahrscheinlich. Karim Haggui und Alex Madlung spielten eine Hälfte zusammen und harmonierten zuletzt auch mehr als ordentlich. Kevin Akpoguma und Christian Strohdiek werden irgendwann in der Vorbereitung ihre Chance bekommen, sich zu empfehlen, Adam Bodzek hingegen könnte eher im Mittelfeld eingeplant sein, gegen Fortuna Köln spielte er an der Seite von Oliver Fink in Hälfte zwei auf der „Sechs“.

Der Situation im defensiven Mittelfeld ist sich Kurz offensichtlich bewusst. Es stehen in Julian Koch, Lukas Schmitz, Christopher Avevor, Christian Gartner, Fink und Marcel Sobottka (derzeit nach dem Meniskusriss noch nicht fit), Bodzek und mit Abstrichen auch Axel Bellinghausen, Julian Schauerte sowie Kerem Demirbay für die Sechser-Rolle zur Verfügung. Dabei können die kürzlich mit Profi-Verträgen ausgestatteten Tylan Duman und Kaan Akca (lange verletzt) ganz außen vor gelassen werden. Sie sind derzeit weder bei den Profis im Training, noch drängen sie sich in der prekären Tabellensituation auf. So stellte Kurz im ersten Test Koch und Schmitz auf die Außenverteidiger-Positionen und ließ Avevor und Gartner, die beide längere Zeit wegen Verletzungen ausgefallen waren, im defensiven Mittelfeld agieren. Dass dabei nicht von einem eingespielten Duo gesprochen werden kann, erklärt sich von selbst. Da müsse man noch Abstriche machen, sagte Kurz, immerhin habe Avevor erst ein Pflichtspiel (in Paderborn) absolviert und Gartner erstmals wieder in der ersten Mannschaft gestanden, nachdem er in der U 23 unter Wettkampfbedingungen spielen konnte.

Bislang wusste in der Offensive nur Iyoha zu überzeugen

Ihlas Bebou und Axel Bellinghausen sind weiterhin auf den Außenpositionen eingeplant, dafür könnte Emmanuel Iyoha die erhoffte „Verstärkung“ für den Sturmbereich sein. Er erhielt nach den 68 Minuten, die er gegen Köln spielte, ein großes Lob vom Trainer und dürfte in der Spitze weitere Chancen bekommen, sich in die Mannschaft zu spielen, während Didier Ya Konan trotz seines Tores und Mike van Duinen zumindest in diesem Test nicht zu überzeugen wussten. Ohnehin deutete der Trainer an, dass er wohl nur mit einer Spitze agieren lassen möchte, wenn Kerem Demirbay im offensiven Mittelfeld die Spielmacherrolle übernimmt. Weitere Hinweise gibt es am Mittwoch im Testspiel in Aachen (18 Uhr).

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