Timo Boll führt Borussia zum 3:1.

Borussia Düsseldorf - Werder Bremen
Christian Süß ist wieder Borussias Nummer zwei.

Christian Süß ist wieder Borussias Nummer zwei.

Angelika Warmuth

Christian Süß ist wieder Borussias Nummer zwei.

Düsseldorf. Timo Boll hat die Tischtennis-Profis von Borussia in das Halbfinale der Champions League geführt. Zum 3:1-Sieg im Viertelfinal-Rückspiel über den SV Werder Bremen steuerte der Weltklasse-Spieler in der restlos ausverkauften Halle am Staufenplatz Freitagabend zwei Punkte bei.

Den Gastgebern spielte vor 1100 Zuschauern auch in die Karten, dass der SV Werder die Fahrt nach Düsseldorf ohne Adrian Crisan antrat. Der Angstgegner von Timo Boll hatte diesem bei Borussias knappem 3:2-Hinspielerfolg vor einer Woche noch eine Niederlage zugefügt. Boll revanchierte sich dafür zunächst mit einem klaren und überzeugend herausgespielten 3:0 über den Briten Paul Drinkhall. Im zweiten Einzel verpasste es Patrick Baum, seine persönliche Bilanz gegen Bremens Topspieler Chuang Chih-Yuan aufzupolieren.

Das 1:3 glich einer wahren Achterbahnfahrt. Nach unglücklich verlorenem ersten Satz holte „Patti“ im zweiten Durchgang zwischenzeitlich ein 2:6 auf, musste sich Chuang aber doch noch mit 6:11 geschlagen geben. Im dritten Satz machte Chuang aus einem 1:8 ein 9:8, ehe sich Baum doch durchsetzte. Die Aufholjagd endete jedoch im Vierten, den der Weltklasse-Akteur aus Taiwan für sich entschied. Nach Christian Süß’ ungefährdetem 3:0 über Constantin Cioti blieb es Timo Boll vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen.

Wie schon im Hinspiel setzte sich der Rekord-Europameister im Duell der beiden Spitzenspieler gegen Chuang mit 3:1 durch. Für das Team von Danny Heister geht die Jagd nach Titeln schon Sonntag in der Bundesliga weiter. Dann ist im heimischen Center Court der TTC Zugbrücke Grenzau zu Gast. magi

Borussia Düsseldorf - SV Werder Bremen 3:1

Timo Boll - Paul Drinkhall 3:0 (11:4, 11:6, 11:6), Patrick Baum - Chuang Chih-Yuan 1:3 (9:11, 6:11, 12:10, 6:11), Christian Süß - Constantin Cioti 3:0 (12:10, 11:8, 11:9), Timo Boll - Chuang Chih-Yuan 3:1 (11:7, 11:7, 5:11, 11:8

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