Die HSG verpflichtet den Spielmacher vom Bundesligisten Hannover-Burgdorf.

Düsseldorf. Die guten Kontakte und das Engagement von Daniel Stephan tragen Früchte bei der HSG Düsseldorf. Der Handball-Zweitligist hat am Mittwoch die Verpflichtung von Daniel Brack bekanntgegeben. Der Spieler, dessen Vertrag bis 2011 beim Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf einvernehmlich aufgelöst wurde, soll bei der HSG der Taktgeber im Rückraum werden.

"Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde alles dafür geben, dass wir als Team erfolgreich sind", erklärt der neue Spieler der HSG. Der gebürtige Stuttgarter hat einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

"Wir sind sehr, sehr froh, dass wir diese Verpflichtung realisieren konnten", erklärt HSG-Sportdirektor Daniel Stephan. Brack hatte Angebote aus der Bundesliga und sogar aus Spanien. "Mit dieser Verpflichtung eines Spielers, der auch mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht wurde, haben wir ein Ausrufezeichen gesetzt."

Stephan hofft, dass sich sowohl weitere Verpflichtungen nun leichter realisieren lassen, als auch für Sponsoren deutlich wird, dass der Weg der HSG so schnell wie möglich wieder in die erste Liga führen soll.

Brack möchte helfen, das "Projekt HSG" mit voranzutreiben

Brack ist ein Führungsspieler, der neben Michael Hegemann eine wichtige Konstante im Spiel des Zweitligisten werden soll. Zudem wurde bereits in der vergangenen Woche die Rückkehr von Vladas Novickis zur HSG perfekt gemacht.

Geboren: 19. März 1981 in Stuttgart

Größe: 1,88 Meter

Gewicht: 88 Kilo

Spielposition: Rückraum Mitte

Wurfhand: rechts

Vereine: TSV Scharnhausen, TSG Oßweil, TV Großwallstadt, Füchse Berlin, HBW Balingen-Weilstetten, Hannover-Burgdorf (erzielte dort in der vergangenen Saison 71 Treffer), HSG Düsseldorf

Rückennummer: 19 (bisher)

Dass sich Brack einem Zweitligisten trotz guter persönlicher Perspektiven angeschlossen hat, wertet der HSG-Sportdirektor als Auszeichnung für das "Projekt HSG", das den Verein mittelfristig in der Bundesliga etablieren soll.

"Die Gespräche waren sehr unkompliziert. Daniel will hier mit uns etwas aufbauen", sagt Stephan, der den Sohn des Balinger Trainers Rolf Brack persönlich gut kennt und oft gegen ihn gespielt hat.

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