Eine ausgegliederte GmbH regelt den Spielbetrieb in der Bundesliga.

Düsseldorf. Die HSG Düsseldorf beschreitet neue Wege. Die Abteilung Profi-Handball des Zweitligisten wurde aus dem Gesamtverein ausgegliedert und als GmbH auf eigene Beine gestellt. Gründungsmitglieder sind Jürgen Marbach (ehemaliges Aufsichtsratsmitglied Fortuna Düsseldorf), Rechtsanwalt Frank Bahners, Erwin Schierle und HSG-Präsident Frank Flatten. Gestern gab es eine erste Wirtschaftsbeiratsitzung, die Arbeit in der neuen Unternehmensform wurde damit aufgenommen.

Der Hauptverein soll finanziell entlastet werden

„Damit sind wir auch wie ein Profi-Verein aufgestellt. Langfristig ist es unser Ziel, dass wir mehr Geld für den Profihandball in Düsseldorf aufbringen können, außerdem soll der Verein finanziell entlastet werden“, sagt HSG-Präsident Frank Flatten. „Wir haben durch die Gründung der Gesellschaft eine geeignete Plattform.

Wenn wir dann noch alle wirtschaftlichen Klippen umschiffen, die es momentan gibt, liegt eine gute Zukunft vor uns. Bis dahin gibt es noch viel Arbeit.“ Auch sportlich müssen die Weichen gestellt werden.

Immerhin ist die HSG nach dem Abstieg aus dem Oberhaus aktuell Tabellenzweiter der 2. Bundesliga-Süd. „Dadurch sollten unsere Chancen bei potenziellen Sponsoren steigen“, sagt Flatten. „Die Mannschaft hat nach dem zwischenzeitlichen Tief ihre Stärken gezeigt und zehn Spiele hintereinander gewonnen. So kann es weitergehen.“

Torhüter Matthias Puhle liegt ein Angebot aus Balingen vor

Mittlerweile sind auch die ersten personellen Entscheidungen im Kader gefallen, und es stehen weitere an. Die beiden Torhüterpositionen sind noch offen, da die Verträge von Matthias Puhle und Almantas Savonis auslaufen. Dem 25-jährigen Puhle liegt ein Angebot von Erstligist HBW Balingen-Weilstetten vor, der 40-jährige Savonis wird wohl noch ein Jahr bei der HSG dranhängen.

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