Andrej Kogut und Florian von Gruchalla von der HSG sowie Christian Hoße vom BHC spielten zusammen mit Sebastian Faißt in der Junioren-Nationalmannschaft in der Schweiz, als sich das Drama ereignete.

Symbolisches Kräftemessen zwischen den Trainern Raimo Wilde (BHC/l.) und Georgi Swiridenko (HSG).
Symbolisches Kräftemessen zwischen den Trainern Raimo Wilde (BHC/l.) und Georgi Swiridenko (HSG).

Symbolisches Kräftemessen zwischen den Trainern Raimo Wilde (BHC/l.) und Georgi Swiridenko (HSG).

Hajo Lange

Symbolisches Kräftemessen zwischen den Trainern Raimo Wilde (BHC/l.) und Georgi Swiridenko (HSG).

Düsseldorf. Die Nachricht vom Tod des 20-jährigen Junioren-Handballers Sebastian Faißt aus Dormagen hat auch die HSG Düsseldorf und den Bergischen HC vor dem Zweitliga-Spitzenspiel am Sonntag (16 Uhr, Castello Reisholz) schockiert.

Andrej Kogut und Florian von Gruchalla von der HSG sowie Christian Hoße vom BHC spielten zusammen mit Sebastian Faißt in der Junioren-Nationalmannschaft in der Schweiz, als sich das Drama ereignete. Die Spieler werden jetzt von ihren Klubs psychologisch betreut. "Ich habe den Spielern meine Hilfe angeboten. Sie wollen nach der Rückkehr mit der Mannschaft trainieren", sagte HSG-Trainer Georgi Swiridenko.

Bei BHC-Coach Raimo Wilde sieht es ähnlich aus, auch er kümmert sich persönlich um seinen Nationalspieler. Am Sonntag können die Junioren für ihre Klubs auf Torejagd gehen. Für das Derby im Castello wurden bislang 2000 Karten im Vorverkauf abgesetzt. "Ich hoffe, dass die Halle voll wird. Wir wollen schließlich den Handball in der Region weiter nach vorne bringen", sagte Manager Frank Flatten auf einem gemeinsamen Termin beider Klubs.

"Das Schönste wäre, wenn beide Klubs in die erste Liga aufsteigen würden." Mit acht Punkten Vorsprung auf den BHC hat die HSG die besten Voraussetzungen, während der Gegner noch auf einem Relegationsplatz liegt.

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