Hegemann erzielt beim 32:30-Sieg in Bietigheim zehn Tore.

Daniel Brack (l.) und Maximilian Weiß (r.) stoppen den Bietigheimer Steffen Bühler mit vereinten Kräften.
Daniel Brack (l.) und Maximilian Weiß (r.) stoppen den Bietigheimer Steffen Bühler mit vereinten Kräften.

Daniel Brack (l.) und Maximilian Weiß (r.) stoppen den Bietigheimer Steffen Bühler mit vereinten Kräften.

Alexander Keppler/Pressefoto Baumann

Daniel Brack (l.) und Maximilian Weiß (r.) stoppen den Bietigheimer Steffen Bühler mit vereinten Kräften.

Bietigheim. Das war nichts für schwache Nerven. Nach 60 spannenden Minuten und einem Wechselbad der Gefühle setzte sich die HSG Düsseldorf mit 32:30 (14:16) gegen die SG BBM Bietigheim durch.

Die Mannschaft von Trainer Ronny Rogawska hat den ersten Härtetest überstanden und die Tabellenführung in der 2. Handball-Bundesliga-Süd übernommen. Neben der HSG (6:0 Punkte) ist nur noch der TV Hüttenberg ungeschlagen.

Überragend bei der HSG waren der zehnfache Torschütze Michael Hegemann und Almantas Savonis, der erneut eine Top-Leistung im Tor bot.

Die jungen HSG-Spieler zeigen in dem Hexenkessel eine Top-Leistung

1200 Zuschauer machten die Halle am Bietigheimer Viadukt zu einem Hexenkessel, in dem Düsseldorf die obligatorischen Anlaufschwierigkeiten hatte. Die dauerten diesmal nur wesentlich länger als bisher. Bis zur 35. Minute (16:18) lief die HSG einem Rückstand hinterher, ehe Jan-Henrik Behrends, Florian von Gruchalla und Jan Artmann die erste Führung (19:18) erzielten.

Die Gastgeber hielten dagegen und bereiteten der HSG mit schnellem Angriffsspiel Probleme. "Das war schon ein anderes Kaliber als die beiden Aufsteiger zum Auftakt. Die Mannschaft hat gekämpft und sich den Sieg erarbeitet. Wir müssen uns aber noch weiter steigern", sagte Rony Rogawska.

Tor Savonis, Puhle
Feld
Hegemann (10), Hansen (1), Novickis (5), Jan Artmann (5), von Gruchalla (3), Behrends (8), Fölser, Weiß, Wernicke, Nils Artmann

Christopher Biaesch / Frank Sattler

1200

HSG 14 BBM 6

Kapitän Michael Hegemann war der absolute Antreiber in diesem Spitzenspiel. Als es eng wurde, gab der 33-jährige Ex-Nationalspieler die entscheidenden Impulse, als die Entscheidung anstand, erzielte er wichtigen Tore. "Das war schon deutlich besser. Wir haben in der Deckung gut gestanden und auch einfache Tore erzielt", sagte Hegemann. "Auch die jungen Spieler wie Jan Artmann, Florian von Gruchalla und David Hansen haben stark gespielt. Bei uns ist eine Entwicklung nach vorne festzustellen, aber wir haben noch viel Luft nach oben."

Mit 25:21 lag die HSG nach 48 Minuten in Führung, und es sah nach einem deutlichen Erfolg aus, aber Bietigheim gab nicht auf und führte plötzlich durch Steffen Bühler mit 29:28. Hansen, Behrends und Hegemann (2) sorgte für den knappen, aber verdienten HSG-Erfolg in diesem Spitzenspiel, das wirklich gutes Zweitliga-Niveau hatte.

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