Bei der 24:34-Niederlage versagt das ganze Team.

Fassungslos: Almantas Savonis kassierte 34 Gegentore.
Fassungslos: Almantas Savonis kassierte 34 Gegentore.

Fassungslos: Almantas Savonis kassierte 34 Gegentore.

Fassungslos: Almantas Savonis kassierte 34 Gegentore.

Düsseldorf. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt, fast ungläubig blickte Almantas Savonis auf die Anzeigentafel. Mit 24:34 (10:18) hatte die HSG Düsseldorf beim ThSV Eisenach nach vier Siegen die erste Saisonniederlage kassiert. Gleich nach dem Schlusspfiff gab es in der Kabine eine Ansprache von Trainer Ronny Rogawska, der die Mannschaft bis zum nächsten Spiel am Mittwoch (19.30 Uhr, Castello Reisholz) wieder aufrichten muss. Fast fünf Stunden lang saßen die Verlierer auf der Rückfahrt im Bus, genügend Zeit um die Gründe für das Versagen zu suchen und zu finden.

Trainer Rogawska spricht von einem "kollektiven Kollaps"

"Dieses Spiel war wie ein kollektiver Kollaps des gesamten Teams. Es gab kein Miteinander auf dem Spielfeld. Egal ob im Angriff oder in der Abwehr, jeder hat für sich alleine gespielt", sagte Rogawska einen Tag nach der Pleite. Sportdirektor Daniel Stephan war geladen. "Wir werden am Montag mit dem Team sprechen. Die Mannschaft kann sich gegen Hüttenberg rehabilitieren und zeigen, dass das Ergebnis nur eine Ausnahme war. Das Spiel hat auch gezeigt, dass wir noch lange nicht da sind, wo ich die Mannschaft gerne sehen möchte", sagte der ehemalige Nationalspieler.

Auch Umstellungen bringen keinen frischen Wind

Es lief von Beginn an nichts zusammen bei der HSG. Spielzüge waren die Ausnahme und in der Abwehr gab es zu viele Lücken. Eisenachs Trainer Adalsteinn Eyjolfsson hatte das richtige Konzept. Seine Rückraumspieler zogen die Düsseldorf Abwehr noch weiter auseinander. Trainer Ronny Rogawska reagierte und ließ Florian von Gruchalla vorgezogen decken. Die Variante verpuffte. Auch als der eigentlich deckungsstarke Maximilian Weiß im Wechsel mit Valdas Novickis in der Abwehr spielte, kam keine Sicherheit ins HSG-Spiel.

Selbst Michael Hegemann gelang es nicht, das Spiel zu ordnen. Der für den Nationalspieler in der zweiten Hälfte eingewechselte David Hansen erzielte zwar zwei Tore aus dem Rückraum, aber Eisenach mit den Top-Torschützen Eryk Kaluzinski (7) und Adrian Wöhler (5) vergrößerte den Abstand immer weiter. Über 18:10, 25:13 und 30:20 kamen die Gastgeber zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg.

Savonis, Kosak - Hegemann (8/2), Brack (5/1), Hansen (2), Wernicke (2), von Gruchalla (2), Behrends (2/1), Fölser (1), Novickis (1), Weiß (1), N. Artmann, J. Artmann

Blümel/Loppaschewski (beide Berlin)

1450

ThSV: 2; HSG: 6

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