Am Samstag muss die HSG Düsseldorf in Flensburg antreten.

wza_1500x1210_637763.jpeg
Goran Suton hofft auf eine starke Leistung in Flensburg.

Goran Suton hofft auf eine starke Leistung in Flensburg.

Wolff

Goran Suton hofft auf eine starke Leistung in Flensburg.

Düsseldorf. Eine reine Kaffee- oder besser gesagt Butterfahrt nach Flensburg wird es für die HSG Düsseldorf nicht werden. "Wir bereiten uns auf das Spiel vor wie auf jedes andere auch und werden das Maximum geben", sagt Goran Suton, der Trainer des Düsseldorfer Handball-Bundesligisten. Es wird keine einfache Aufgabe für die Spieler, denn erst am Samstagmorgen startet die HSG-Delegation mit dem Bus in den höchsten Norden. Und am Samstagabend um 19  Uhr ist bereits Anwurf in der Campushalle.

Auch sportlich wird der Gegner, der mit 30:10-Punkten auf Rang drei der Tabelle steht, eine harte Nuss für den Vorletzten (9:31). Denn nach etwas holprigem Start in die Saison haben sich die Norddeutschen gefangen und sind auch personell nach einigen verletzungsbedingten Ausfällen wieder gut aufgestellt. Dass Linkshänder Alexander Petersson, der zwischen 2003 und 2005 für die HSG gespielt hat, die SG Handewitt zum Saisonende verlassen und sich den Füchsen Berlin anschließen wird, hat zwar für Wirbel in Holstein gesorgt. Aber Oscar Carlén ist in Flensburg derzeit die Nummer 1 auf Halbrechts und in sehr guter Form.

Das trifft in Düsseldorf auf der gleichen Position auch auf Bostjan Hribar zu. Der Winterzugang der HSG hat maßgeblich zu den guten Leistungen in den letzten Spielen beigetragen. "Es stimmt, dass wir in den vergangenen vier Spielen einen deutlichen Aufwärtstrend hatten", erklärt Goran Suton. "Hribar zu verpflichten, war eine gute Entscheidung, doch die positive Entwicklung allein an ihm festzumachen, wird der Leistung der Mannschaft insgesamt nicht gerecht." Spieler wie Frantisek Sulc, Max Weiß und Andrej Kogut hätten sich erheblich gesteigert, meint Suton.

Im Hinspiel hat die HSG nahezu auf Augenhöhe agiert

Obwohl niemand in Flensburg einen Sieg von den Gästen erwartet, hat sich die HSG akribisch auf das Spiel vorbereitet. Die Videoanalysen aus dem Hinspiel waren eine wertvolle Hilfe. Auch psychologisch. Denn damals - am 26. September 2009 - hat es beim 24:26 nicht nur ein denkbar knappes Spiel, sondern auch nur einen geringen Leistungsunterschied gegeben.

Sollte ein starkes Auftreten in Flensburg dennoch nicht mit Punkten belohnt werden, ist sich der HSG-Trainer aber sicher, dass sein Team in den kommenden Spielen nicht ohne Erfolgserlebnis bleiben wird. "Die Stimmung ist klasse, die Verletzungen und die Dezimierung des Kaders hat die Mannschaft zusammengeschweißt", erklärt Suton.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer