Nach der Niederlage gegen Lemgo legt der Manager nach.

Enttäuschte Gesichter gab es bei den HSG-Spielern Max Weiß (l.) und Andrej Kogut.
Enttäuschte Gesichter gab es bei den HSG-Spielern Max Weiß (l.) und Andrej Kogut.

Enttäuschte Gesichter gab es bei den HSG-Spielern Max Weiß (l.) und Andrej Kogut.

Christof Wolff

Enttäuschte Gesichter gab es bei den HSG-Spielern Max Weiß (l.) und Andrej Kogut.

Düsseldorf. Das Spiel gegen den TBV Lemgo war mit 26:30 verloren, die Stimmung bei den Handballprofis der HSG Düsseldorf im Keller, da holte Manager Frank Flatten in der Pressekonferenz zum nächsten Schlag aus, als er den geplatzten Transfer von Ognjen Kajganic und die Suspendierung von Nikola Kedzo verkündete.

"Die Verpflichtung von Ognjen Kajganic hat nicht funktioniert. Der italienische Verband war nicht in der Lage, uns rechtzeitig eine Antwort mit der Spielgenehmigung zu faxen. Wir sind sehr enttäuscht, weil wir den Kader gerne breiter aufgestellt hätten. Auf unserer Gehaltsliste steht er allerdings nicht", sagte Flatten und legte gleich nach. "Für uns steht fest, dass Nikola Kedzo nicht mehr für die HSG Düsseldorf auflaufen wird. Es gab disziplinarische Gründe, die so erheblich sind, dass wir diesen Schritt gehen mussten. Wir verzichten lieber auf einen Spieler, als später eventuelle Konsequenzen tragen zu müssen." Über die Gründe wollte Flatten nicht reden. Fakt ist nun, dass die HSG bis zum Saisonende mit den vorhandenen Spielern auskommen muss.

Michael Hegemann hadert mit der Deckungsleistung des Teams

Der Aufsteiger spielte gegen Lemgo gut mit, leistete sich aber viele Abspielfehler, die vom TBV Lemgo sofort bestraft wurden. "Wir sind in das Spiel gegangen, um zu gewinnen. Und die Chance war da. Es ist sehr ärgerlich, dass wir es nie geschafft haben, das Spiel umzudrehen. Mit einer zwischenzeitlichen Führung wäre es vielleicht einfacher geworden. In der Deckung hat uns leider die Kompaktheit gefehlt", sagte Michael Hegemann.

Gefahr kam bei der HSG nur aus dem Rückraum. Die Außen blieben blass. Frank Berblinger auf der rechten Position hat seine Gefährlichkeit auch bei Siebenmetern verloren, Florian von Gruchalla muss erst noch Erfahrung sammeln. Sturla Asgeirsson bekam auf der rechten Position gegen Lemgo trotz guter Ansätze zu wenig Spielpraxis, und Marcel Wernicke wurde bis auf einen Konter kaum angespielt. Jetzt ist Goran Suton als Trainer mehr denn je gefordert. Denn er muss die Mannschaft auch richtig einstellen.

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