Am Mittwoch trifft der Zweitligist auf Friesenheim.

Düsseldorf. Am Mittwoch geht es in der Gruppe Süd der 2. Handball-Bundesliga endlich weiter für die HSG Düsseldorf. Nach knapp dreieinhalb Wochen hartem Training ist der Termin für das Spiel gegen Friesenheim (19.30 Uhr, Castello Reisholz) allerdings nicht gerade ideal für den Ligaprimus.

Denn Philipp Pöter fällt mit Adduktorenproblemen auf jeden Fall aus. André Niese ist nach einer starken Rippenprellung mehr als fraglich, und Andrej Kurchev hat am Montag erst nach einer (kürzeren) Pause das Training mit einer ausgeheilten Fersenprellung wieder aufgenommen.

Auch Frantisek "Fero" Sulc wird am Dienstag zum ersten Mal nach seinem WM-Einsatz für die Slowakei wieder mit der Mannschaft trainieren. "Die lange Autofahrt aus Kroatien nach Düsseldorf war sicherlich anstrengend, aber er wird nach seiner Klasseleistung im Nationalteam besonders motiviert sein", verspricht HSG-Manager Frank Flatten. "Fero brennt darauf, auch in der Vereinsmannschaft seine Klasse zu zeigen."

Trainer Georgi Sviridenko lässt sich seine Zuversicht nicht nehmen. "Wir haben beim ASV Hamm (28:30-Niederlage/Anm. der Red.) eine Alternativ-Formation ausprobiert, und es hat sehr gut funktioniert", sagt Sviridenko, der einige taktische Maßnahmen gegen Friesenheim ankündigt. "Die Mannschaft ist heiß, und es herrscht eine absolut positive Anspannung."

Mehr Unterhaltung rund um die Spiele

Die HSG Düsseldorf war in der Punktspielpause nicht untätig. Unzählige Aktionen in Schulen und Fußgängerzonen haben dazu beigetragen, dass gestern bereits 350 Eintrittskarten mehr für das Spiel gegen Friesenheim verkauft worden sind als zu einem vergleichbaren Zeitpunkt bei anderen Begegnungen.

"Wir rechnen mit über 1500 Zuschauern", sagt Frank Flatten, der auch rund um die Spiele mehr Aktionen angekündigt hat. So wird an der einen Längsseite eine Tribüne nicht mehr ausgezogen und im freien Bereich eine Aktions-Fläche eingerichtet.

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